Schneeradar

Schneeradar – Ihre aktuelle und zuverlässige Schneevorhersage

Wo schneit es gerade? Muss ich in nächster Zeit mit Schneefall bei mir in meiner Region rechnen? Falls ja, mit wie viel Schnee muss man in den kommenden Stunden rechnen? Beantworten Sie diese Fragen mit unserem aktuellen Schneeradar für Deutschland, Österreich, Schweiz und weitere europäische Länder.

Auf der Schneekarte finden Sie Informationen über die Menge des Niederschlages in den kommenden Stunden. Außerdem erfahren Sie, wie stark der Schneefall in Ihrem Gebiet sein wird. Außerdem geben wir eine Übersicht über die aktuellen Schneehöhen in den Bergen von Österreich, der Schweiz und Deutschland. Sie finden diese Übersichtskarten unter dem Schneeradar.

Der aktuelle Schneefall wird farblich auf der Karte dargestellt. Eine blaue, grüne oder gelbe Färbung bedeutet schwacher bis mäßiger Schneefall. Bei einer orangefarbenen, roter oder violetter Einfärbung müssen Sie mit starkem bzw. sehr starkem Schneefall rechnen.

Wo schneit es gerade? Schneefall aktuell in Ihrer Region? So lesen Sie das Schneeradar:

Schneeradar Erklärung

Alle Gebiete, in denen mit Schneefall zu rechnen ist, werden auf der Karte farblich dargestellt. Die Färbung reicht dabei von blau und grün für schwachen Schneefall bis hin zu einer violetten Färbung, was auf Unwetterpotential hindeutet.. In Gebieten, welche violett gefärbt sind, müssen Sie in den nächsten Stunden mit einer Neuschneemenge in Höhe von über einem Meter rechnen. In einzelnen Fällen wird starker Schneefall von einem Gewitter (dem sogenannten „Blizzard“) begleitet. Auch dieses Gewitter wird Ihnen durch ein Blitz-Symbol auf der Karte dargestellt. Darüber hinaus bietet das Schneeradar weitere nützliche Funktionen:

regenradar cursor

Anhand des Cursors unten links auf dem Schneeradar können Sie den zukünftigen Verlauf des Schneefalls sichtbar auf der Schneekarte visualisieren lassen. So können Sie Rückschlüsse darüber ziehen, wie sich der Niederschlag in den kommenden 36 Stunden ändert und ob Sie in den nächsten Stunden mit Schneefall in Ihrer Region rechnen müssen.

Die Schneemarkierung können Sie einfach mit der Maus (am Handy: Mit dem Finger den weißen Punkt der Markierung gedrückt halten) hin zu Ihrem Wunschort verschieben. Sie sehen dann, mit wie viel Schnee Sie konkret in den nächsten 12 Stunden rechnen müssen.


Schneeradar Alpen – Aktueller Schneefall in den Alpenregionen

Sie haben einen Urlaub in den Alpen geplant? Wollen das aktuelle Skiwetter ansehen und wissen, ob Sie für Ihren Ausflug auf die Skipiste genügend Schnee haben werden? Dann nutzen Sie das Schneeradar für die Alpen. Hier können Sie mit einem Blick feststellen, ob in der Alpenregion von Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Frankreich mit Schneefall zu rechnen ist. Außerdem sehen Sie, wie viel Schnee in der jeweiligen Region gerade liegt und wie hoch die Schneehöhe ist:

Schneehöhe in den Alpen

Die Schneehöhe wird mit verschiedenen Farben dargestellt. Eine blaue, grüne oder gelbe Färbung deutet auf Schneehöhen von bis zu einem halben Meter hin. Bei einer orangefarbenen, roter oder violetter Färbung müssen Sie mit bis zu 3 Metern Schnee rechnen.

Schneefall in den Alpen

Der aktuelle Schneefall wird farblich auf der Karte dargestellt. Eine blaue, grüne oder gelbe Färbung bedeutet schwacher bis mäßiger Schneefall. Bei einer orangefarbenen, roter oder violetter Einfärbung müssen Sie mit starkem bzw. sehr starkem Schneefall rechnen.

Wie funktioniert ein Schneeradar in der Praxis?

Die Funktion eines Niederschlagsradars (Schnee oder Regen) ist im Grunde immer gleich. Mithilfe einer Radarstation werden Mikrowellen in die Wolken gesendet. Diese Radarstrahlen werden durch die Wassertröpfchen in der Wolke wieder zur Radarstation zurückgesendet. Je mehr Radarwellen wieder auf die Messstation zurück treffen, umso mehr Niederschlag ist in der Wolke vorhanden. Je nach Temperatur am Boden und in der Luft kann vorhergesagt werden, ob Regen oder Schnee fällt.

Durch diese Messtechnik kann innerhalb von wenigen Sekunden ein genaues Bild über das aktuelle Niederschlagsgebiet erstellt und aktualisiert werden. Neben dem Schneeradar funktioniert auch das Wolkenradar, Niederschlagsradar, Gewitterradar und Unwetterradar auf die gleiche Art und Weise.

Interessantes zum Schnee:

Wieso ist Schnee weiß?

Die weiße Farbe des Schnees hängt von der besonderen Form der Schneeflocke ab. Unter dem Mikroskop erscheinen Schneeflocken als transparent. Wenn jedoch Sonnenlicht auf die Schneeflocken fällt, wird dieses Licht durch die besondere Form der Flocke mehrmals gebrochen und durch die eingeschlossene Luft in der Schneeflocke zurückgestrahlt. Die Schneeflocke erscheint deswegen für das menschliche Auge weiß.

Wieso glitzert Schnee?

Das Glitzern im Schnee lässt sich ebenfalls auf die Reflexion des Lichtes durch die Eiskristalle zurückführen. Die oberste Schicht der Schneedecke wirft durch ihre unzähligen Schneeflocken das Licht diesmal direkt und ohne weitere Lichtbrechungen in unsere Augen zurück. Deswegen sehen wir bei Bewegung durch die Vielzahl der Eiskristalle auch unterschiedliche Stellen im Schnee aufblitzen.

Wieso sind Schneeflocken sechseckig?

Die Form von Schnee hängt mit der besonderen Struktur von einem Wassermolekül zusammen: Diese Moleküle können sich durch elektrische Ladung der einzelnen Atome nur im Sechseck bzw. im Winkel von 60 Grad oder 120 Grad anordnen. Durch diese sechseckige Form können sich die Wassermoleküle besonders effizient als Kristall bilden.

Wieso knirscht Schnee beim Gehen?

Woher kommt dieses Knirschen und Krachen beim Laufen im Schnee? Im Grunde hören Sie nichts anderes als das Brechen der einzelnen Eiskristalle im Schnee. Je kälter der Schnee ist, umso stärker kann dieses Geräusch wahrgenommen werden.

Wieso schmilzt Schnee durch Salz?

Salz führt dazu, dass der Gefrierpunkt des Wassers nicht mehr bei 0 Grad liegt, sondern deutlich darunter. Wasser benötigt nach der Zugabe von Salz deutlich geringere Temperaturen, um zu Schnee und Eis zu werden. Das Salz stört durch die Spaltung des Wasserfilms und der Herauslösung von Wassermolekülen die Bildung von Eiskristallen.