Gewitterradar

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Gewitterradar – durch die Blitzortung live über aktuelle Gewitter informiert

Es gibt wohl kaum ein Wetterphänomen, was uns Menschen so begeistert – die Rede ist hier von Blitz und Donner. Schon seit Urzeiten versucht der Mensch, die Hintergründe dieses Phänomens zu ergründen. Doch leider bleibt uns vieles zu diesem Naturphänomen bis heute verborgen.

Sie möchten herausfinden, wo es gerade blitzt? Oder einfach nur herausfinden, ob Sie in naher Zukunft von einem Gewitter betroffen sind? Dann sollten Sie hierfür unbedingt unser Gewitterradar für Deutschland, Österreich und die Schweiz verwenden! Dieses liefert Ihnen genaue Informationen über Blitz und Donner in Ihrer Region und aktualisiert sich sekündlich!

Je nach Stärke erscheint der Niederschlag auf dem Gewitterradar in den Farben blau (schwacher Niederschlag), grün, gelb, orange (mäßiger Niederschlag), rot oder violett (sehr starker Niederschlag). Gewitter und Blitzeinschläge werden mit einem kleinen Blitz-Symbol angezeigt.


Gewitterfront aktuell verfolgen – So lesen Sie das Gewitterradar:

Das Gewitterradar zeigt Ihnen auf der Karte aktuelle Gewitter farblich an. Die Stärke des Gewitters wird dabei wie auch bei unserem Unwetterradar mithilfe des Niederschlags gemessen. Eine blaue oder grüne Färbung stellt Ihnen ein relativ schwaches Gewitter bzw. schwachen Niederschlag dar.

Bei einer gelben, orangenen, roten und vor allem violetten Färbung ist allerdings Vorsicht geboten:

Eine Gewitterfront dieser Art bringt deutliches Unwetterrisiko mit sich mit. Auf der Gewitterkarte können Sie darüber hinaus auch kleine Blitze erkennen, die sich durch ein kurzes, weißes Aufblitzen bemerkbar machen. Jeder dieser Blitze signalisiert einen einzelnen Blitzeinschlag.

gewitterradar cursorUm den zeitlichen Verlauf und die Zugrichtung der Gewitterfront darzustellen, klicken Sie einfach das das Cursor-Symbol. So können Sie genau sehen, wie sich das Gewitter in den letzten Stunden und Minuten entwickelt hat und Rückschlüsse darauf ziehen, wohin das Gewitter weiter zieht.

 

Das müssen Sie über Gewitter und das Blitzradar wissen!

Gewitterradar BlitzeinschlagDer große Vorteil unseres Gewitterradars liegt darin, dass Ihnen Gewitter bzw. die Blitze mit einer sehr geringen Verzögerung angezeigt werden.

Die Messtechnik des Blitzradars trägt hier den entscheidenden Beitrag dazu: Jeder Blitz/Blitzeinschlag sendet eine elektromagnetische Welle aus, die sich über Hunderte von Kilometern ausbreitet. Diese Welle trifft mit Lichtgeschwindigkeit auf unterschiedliche Radarstationen. Durch die verschiedenen Ankunftszeiten (im Bereich von Millisekunden) der elektromagnetischen Welle können so genaue Rückschlüsse auf den Einschlagsort und die Stärke des Blitzes gezogen werden.

So können Sie selbst „live“ und in „Echtzeit“ Blitze orten.

Wie entstehen Gewitter?

Der treibende Motor für ein Gewitter ist zum einen eine hohe Sonneneinstrahlung, die Wasserverdunstung und die daraus resultierende Bildung einer Wolke (mehr zur Wolkenbildung). Durch die Reibung der Wassermoleküle in der Wolke entsteht eine hohe elektrische Spannung, die durch das Entladen eines Blitzes ausgeglichen wird. Diese Entladung kann sowohl durch einen Blitzeinschlag in den Boden oder in eine andere Wolke stattfinden.

Übrigens:

Der Donner entsteht übrigens durch die schlagartige Ausdehnung der Luft in der unmittelbaren Umgebung des Blitzes – dieser kann Temperaturen von bis zu 30.000 Grad Celius erreichen und ist dabei nur wenige Zentimeter dick!


Gewitter – wie verhalten?”

140 Kilometer…

…so lange war der längste jemals gemessene Blitz.” 

Grundsätzlich sollten Sie bei den ersten Anzeichen von Gewittern so schnell wie möglich Schutz suchen, da Blitze viele Kilometer zurücklegen können. Es besteht also nicht erst Gefahr, wenn sich das Gewitter in unmittelbarer Nähe befindet. Am sichersten sind Sie bei einem Gewitter in einem Haus oder Fahrzeug. Falls Sie sich bei einem Gewitter im Freien befinden, sollten Sie unbedingt Bäume, Hügel, Seen und Flüsse vermeiden. Auch Strommasten sind beliebte Einschlagsziele von Blitzen – deswegen sollten Sie auch zu diesen Abstand halten. Am besten suchen Sie eine trockene Mulde, gehen in die Hocke und umschließen Ihre Beine mit den Armen. Bleiben Sie dabei am besten auf Ihren Zehenspitzen. So bieten Sie im Falle eines Einschlags in unmittelbarer Umgebung die kleinste Angriffsfläche für den Blitz bzw. verhindern, das große Stromspannungen durch Ihren Körper fließen.


Gewitter Entfernung

330 Meter…

…in der Sekunde, so schnell bewegt sich der Donner zu Ihnen.

Wenn Ihnen das bewusst ist, wird die Entfernungsmessung für Sie zum Kinderspiel. Zählen Sie einfach die Sekunden, die zwischen dem Blitz und dem Donner liegen. Anschließend teilen Sie die Anzahl der Sekunden durch drei und schon haben Sie die Entfernung zum Gewitter in Kilometern herausgefunden:

Beispiel: Es vergehen 12 Sekunden zwischen Blitz und Donner – 12 Sekunden geteilt durch 3 ergibt 4 – Das Gewitter befindet sich in 4 Kilometern Entfernung.