Reisen unter weitem Himmel: Wetter, Weite und Naturerlebnisse in den USA
Wer sich auf den Weg in die Ferne macht und ein neues Reiseziel erkundet, erlebt dabei nicht nur Natur, Städte und fremde Kulturen. Beim Reisen verändern sich auch die Landschaft und die Atmosphäre, was in kaum einem Land so präsent ist wie in den USA. Gerade der Himmel ist dort oft ein echtes Naturspektakel, denn die offene Sicht und endlose Küsten stellen die Weite des Himmels ganz besonders dar. Deshalb prägen das Wetter und das Licht das Erlebnis auf der Reise oft viel stärker als die Sehenswürdigkeiten. Gerade in Metropolen wie New York City spielt es eine große Rolle, ob man im weihnachtlichen Winter oder im Hochsommer zu Besuch kommt. Neben den Temperaturen verändern sich schließlich auch Licht und Sichtverhältnisse.
Die USA als Land der Wetterextreme
Einer der Gründe für die extreme Wettervielfalt in diesem Land ist die geografische Ausdehnung. Das Land ist riesig, weshalb es gleichzeitig Schneestürme im Norden, Hitzeperioden im Süden und Nebel an der Küste geben kann. Das macht das Thema Wetter zu einem Teil des Alltags der Menschen vor Ort, weshalb auch Reisende sich gut überlegen sollten, welche Jahreszeiten sie wo erleben wollen. Die USA vereinen auf ihrer Fläche ein kontinentales Klima im Mittleren Westen und Nordosten, ein feucht-subtropisches Klima im Südosten, mediterrane Klimabedingungen an der kalifornischen Pazifikküste sowie Wüsten- und Halbwüstenklima im Südwesten. Ergänzt wird dieses Spektrum durch das Steppen- und Prärieklima der Great Plains, das Hochgebirgsklima der Rocky Mountains, das subpolare und arktische Klima Alaskas sowie das maritime Klima der Nordwestküste.

Reisen mit Blick nach oben
Nun verbringen viele Reisende ihren Urlaub in den USA an mehreren Orten. Statt bloß in einen Küstenstaat zu fliegen und dort drei Wochen zu verbringen, machen sie sich lieber auf den Weg durch ganze Staaten, oft im Rahmen eines Roadtrips. Auf diesen großen Distanzen sind schnelle Wetterwechsel kaum zu vermeiden. Das bedeutet, dass jeder Roadtrip, aber auch jede Wanderung und jeder Besuch in einem Nationalpark von einer vorherigen Recherche der Wetterverhältnisse profitiert. Auch der Himmel selbst kann als Orientierung dienen. Wer sich ein wenig auskennt, kann die Wolkenformationen lesen wie ein Buch. Auch Lichtverhältnisse können als Anhaltspunkte dafür dienen, womit in den nächsten Stunden zu rechnen ist.
Mobile Daten als digitale Helfer
Wo Wolkenbeobachtungen zu kurz kommen, greift die moderne Technik ein. Mit einer eSIM für die USA hat man vor Ort mobile Daten und kann Wetterwarnungen, Sturm- und Hitzeinformationen sowie die Sonnenauf- und -untergangszeiten in Echtzeit ablesen und sich auf alle Eventualitäten vorbereiten. Gerade für Wetter- und Navigationsdaten ist das wichtig, doch auch bei kurzfristiger Planung oder Recherche kann das mobile Internet Gold wert sein. Technische Details muss man dafür nicht verstehen. Stattdessen ist eine eSim ein unkomplizierter und stiller Helfer bei der Planung und nicht zuletzt der Sicherheit vor Ort. Und auf die möchte man sich während einer Reise schließlich gut verlassen können.

Weite, Wind und Wolken über den Great Plains
Doch wie sieht denn nun der Himmel über den USA aus? Eine der zentralen Ebenen ist an dieser Stelle besonders aufregend, denn in den Great Plains bekommt man den Eindruck, der Horizont wäre endlos. Sie beginnen östlich der Rocky Mountains und vereinen die Staaten Montana, North und South Dakota, Nebraska, Kansas und Oklahoma sowie Teile von Texas, Colorado, Wyoming und New Mexico. Sie sind stark landwirtschaftlich geprägt und deshalb auch als sogenannte Kornkammer der USA bekannt. Zu den klassischen Wetterphänomenen, die man hier erleben kann, gehören große Gewitterfronten und starke Winde, weshalb der Himmel der Great Plains fast wichtiger ist als ihr Boden. Wer hier reist, erlebt die Atmosphäre unmittelbar.

Wüste, Hitze und Licht im Südwesten
Weiter westlich findet man in den USA Regionen mit extrem trockenen Klimabedingungen. In Nevada, Arizona und den östlichen Teilen Kaliforniens findet man rote Felsen, die je nach Sonnenstand, Schatten und Tageszeiten beeindruckend beleuchtet sind und Farbveränderungen zeigen. Wer hier reist, sollte nicht auf Sonnenauf- und -untergang verzichten und das Wetter als Teil des Spektakels betrachten. Tatsächlich ist das Wetter hier ein wichtiger Sicherheitsfaktor, denn je heißer und trockener es im Südwesten wird, desto schwieriger ist es hier für Mensch, Pflanze und Tier zu überleben. Gerade im Death Valley ist es auch bei Touristen immer wieder zu Todesfällen gekommen, weshalb man hier unbedingt auf die Wetterbedingungen achten sollte – vor Antritt der Reise und sobald man vor Ort ist.
Nebel, Wind und wechselndes Licht an den Küsten
Auch in den Küstenregionen der USA finden Reisende enorme Wetterschwankungen vor. Die Westküste ist stark von Morgennebel geprägt und erlebt kühle Luft auch wenn die Sonne scheint. An der Ostküste hingegen ist die Luftfeuchtigkeit verhältnismäßig hoch und das Wetter kann innerhalb weniger Minuten umschwenken und selbst diejenigen überraschen, die morgens noch die Wettervorhersage beobachtet haben. Doch so unberechenbar die Wetterverhältnisse auch sein können, der Himmel verleiht den Städten und ihrer Natur ihre Stimmung. Trotz der erhöhten Luftverschmutzung können die Lichtverhältnisse dort innerhalb eines Tages so sehr schwanken, dass man ganz unterschiedliche Orte zu erleben scheint und auch auf Fotos viel Abwechslung bemerkt. Auf der einen Seite sorgt das dafür, dass es auch mal spontan neblig und grau werden kann, doch auf der anderen Seite kann man sich selbst an einem Regentag darauf freuen, dass vielleicht schon wieder die Sonne durch die Wolken scheint.

Nationalparks und offene Landschaften
Auch in den Nationalparks, die über die ganzen USA verteilt sind, ist der Himmel ein Teil der Landschaft – und vielleicht sogar der, der am meisten beeindruckt. Wer hier unterwegs ist, sollte sich unbedingt vorher den Wetterbericht anschauen, denn nicht nur beim Campen spielen Wind und Wetter eine Rolle. Auch bei Wanderungen sollte es schließlich am besten trocken sein oder man bringt eben die Regenjacke und wasserdichtes Laufwerk mit. Spätestens wenn man an einem nebligen Aussichtspunkt steht, bei dem man zum Beispiel die Weiten des Grand Canyons bestaunen wollte und nun doch nur ins Grau starrt, bemerkt man, wie wichtig das Wetter für das Erlebnis in den USA ist. Man kann sich davon den Urlaub ruinieren lassen oder sich auf die wechselnden Umstände und Stimmungen einlassen und sie als das genießen, was sie sind: ein Spektakel der Natur, das einen Ort von ganz unterschiedlichen Seiten zeigt. Auch Tiere spüren einen derartigen Wandel.
Wer sich auskennt, kann sich bewusst Zeit nehmen, diese einheimischen Lebewesen zu beobachten und sich auch dabei an den Wetterbedingungen orientieren. In den Nationalparks ist das mobile Netz übrigens weniger verlässlich und auch andere Teile der Infrastruktur sind begrenzter. Wer kein WLAN findet, sollte sich auf jeden Fall auf seine mobilen Daten verlassen können und auch hier regelmäßig auf Wetterinformationen und vor allem -warnungen achten.
Praktische Hinweise für wetterbewusstes Reisen in den USA
Wer mit wechselnden Wetterbedingungen zu tun hat, merkt oft schnell, dass man in den USA nicht immer so schnell vorankommt, wie man mag. Sitzt man den Regen aus, weil man unbedingt eine bestimmte Aussicht genießen möchte, bestimmt das Wetter den Rhythmus der Reise. Deshalb lohnt es sich, schon vor der Anreise eine bestimmte Grundhaltung anzueignen, bei der man Wert auf das Beobachten legt, anstatt bloß Sehenswürdigkeiten abzuarbeiten. Der Himmel ist am Ende des Tages die Konstante, vor allem auf weiten Strecken. Wer ihn bestaunt, anstatt ihn zu verteufeln, erlebt die USA auch bei sogenanntem Schietwetter. Ein paar praktische Tipps helfen aber dennoch. Natürlich sollte man die Kleidung und Ausrüstung an das Klima anpassen, die Tageszeiten bewusst planen und Wetterwarnungen ernst nehmen. Wer gut vorbereitet ist, muss am Ende weniger improvisieren.
Die USA als Reise durch Himmel und Klima
Wer sich also auf die USA als Reiseziel einlässt, sollte auch Begegnungen mit Wetter und Weite willkommen heißen. Der Himmel prägt die Reiseziele schließlich mehr, als man oft annimmt, und gibt einzelnen Orten ihren persönlichen Flair. Wer sich gut auf die Umstände vorbereitet, kann mit Sicherheit und Ruhe reisen und sich auch mal über einen spontanen Sturm freuen.
Bilder- und Videoquellen:
