Regenradar Trier
Bei den Niederschlägen bricht Trier mit dem Muster, das man von einer warmen Weinbaustadt erwarten würde: Mit rund 759 Millimetern im Jahr liegt die Stadt praktisch auf dem bundesweiten Niveau, nur wenige Prozent darunter. Der Grund ist die Lage ganz im Westen. Feuchte Atlantikluft erreicht das Moseltal, bevor sie über die großen Mittelgebirgszüge hinweg muss — Trier sitzt am Fuß von Eifel und Hunsrück, nicht in deren Windschatten. Die Flusstäler weiter östlich liegen dagegen hinter mehreren solcher Barrieren und bekommen deutlich weniger ab. Wie sich das über das ganze Land verteilt, zeigt das Regenradar für Rheinland-Pfalz.
Für den Weinbau an der Mosel ist genau das entscheidend. Die Steilhänge über der Stadt speichern in ihrem Schieferboden wenig Wasser, weshalb die Reben auf eine halbwegs regelmäßige Versorgung angewiesen sind — zu trocken wäre für die Lagen ebenso ungünstig wie zu nass. Ein Teil der sommerlichen Mengen kommt konzentriert aus Gewitterzellen, die aus Richtung Eifel und Hunsrück ins Tal ziehen und in Steillagen für Erosion sorgen können. Weiter östlich liegt Mainz in einer klimatisch ganz anders gelagerten Situation. Für die Beobachtung heißt das: Am Regenradar lässt sich früh erkennen, ob eine Zelle das Moseltal entlangzieht oder über die Höhen abbiegt.
Regenradar Trier
Das Niederschlagsradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge sowie Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
PLUS: Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Regenprognose Trier
Die Niederschlagsprognose zeigt Ihnen an, mit welcher Niederschlagsmenge Sie im ausgewählten Gebiet zu rechnen haben. Dabei können Sie einen Zeitraum festlegen, der von den nächsten 12 Stunden bis hin zu den nächsten 5 Tagen reicht.
Mithilfe des Markers können Sie die Niederschlagsmenge ablesen. Der Marker lässt sich auch in das Gebiet Ihrer Wahl verschieben.
Die Menge der Niederschläge in Millimeter wird Ihnen farblich angezeigt:
Schwache Niederschläge:
bis 3mm
Moderate Niederschläge:
bis 10mm
Mäßige Niederschläge
bis 25mm
Starke Niederschläge: bis 100mm
Sehr starke Niederschläge: bis zu 300mm
Unten können Sie noch auswählen, auf welchen Zeitraum sich die Regenprognose beziehen soll.
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So oft und so viel regnet es in Trier:
Aus 39 ausgewerteten Jahren ergibt sich ein Mittel von 758,61 Millimetern gegenüber 788,12 Millimetern im deutschen Durchschnitt derselben Jahre — ein Rückstand von nur 29,52 Millimetern oder 3,7 Prozent. Trier ist damit im Niederschlag eine ausgesprochen durchschnittliche Stadt, was angesichts der Wärmegunst und der Weinbautradition zunächst überrascht. Erklärbar ist es mit der westlichen Randlage: Anders als die Flusstäler weiter im Landesinneren, die im Regenschatten mehrerer Mittelgebirge liegen, bekommt das Moseltal bei Trier den atlantischen Einfluss noch weitgehend ungebremst ab. Die Spannweite der Einzeljahre ist entsprechend groß und reicht von 522,1 Millimetern im trockenen Jahr 1976 bis zu 1.058,0 Millimetern im nassen Jahr 1981, also etwa das Doppelte. Über die Zeit hat sich wenig verschoben: Bis 1998 lagen die Jahresmengen im Mittel bei 772,0 Millimetern, seit 2015 bei 745,3 — der Bundeswert fiel im selben Vergleich von 796,1 auf 771,6 und damit fast im Gleichschritt. Zur Einordnung der Datengrundlage: In den Achsenbeschriftungen fehlen die Jahre 1999 bis 2008 sowie 2025 vollständig, für 2020 liegt kein Messwert vor. Für die Beobachtung im Regenradar bedeutet ein durchschnittliches Grundniveau vor allem, dass die zeitliche Verteilung wichtiger ist als die Jahressumme.




