Satellitenradar
Sie begleiten unseren blauen Planeten mit Geschwindigkeiten von bis zu 30.000 km/h und dringen in Höhen von teilweise 36.000 Kilometern vor: Satelliten. Mit unserem interaktiven Satellitenradar können Sie in Echtzeit verfolgen, wo sich diese faszinierenden Objekte gerade über Ihrem Himmel befinden. Ob Starlink-Satelliten, Wettersatelliten oder Kommunikationssatelliten — Sie lernen, diese Himmelskörper zu beobachten und zu verstehen.
Unser Portal zeigt Ihnen nicht nur, wie Sie Wettervorhersagen mithilfe von Satellitendaten besser verstehen, sondern auch, wie Sie selbst aktiv Satelliten am Nachthimmel beobachten können. Derzeit befinden sich knapp 2.400 Satelliten im Orbit — und jede Nacht können Sie einige davon mit bloßem Auge sehen.
LIVE-Satellitenradar (alle satelliten)
Starten Sie das Radar mit Klick auf „Start Tracking 🚀“.
Auf der Karte wird jeder Satellit als Punkt mit der aktuellen Höhe über der Erdoberfläche angezeigt. Wenn Sie auf den jeweiligen Punkt klicken oder tippen, erfahren Sie mehr Informationen (Geschwindigkeit, Höhe und Namen unten links in einer Box) sowie die Flugrichtung.
Für eine einfachere Bedienung klicken Sie in der Mitte (oder auf dem Handy: oben links) auf das kleine 🌍 – Symbol neben dem 🛰️ – Symbol und Sie gelangen in eine fixierte Vogelperspektive.
Durch scrollen und vergrößern/verkleinern mit den Fingern können Sie die Position des Globus ändern.
powered by Satellite Tracker 3D
Wie kann man die Starlink Satelliten beobachten?
Die Starlink-Satelliten fallen besonders auf, wenn sie kurz nach ihrem Start in den Weltraum geschossen werden. In dieser Phase fliegen sie noch eng beieinander und bilden eine eindrucksvolle Kette am Himmel — die sogenannte Starlink-Kette oder der „Starlink-Train“. Diese Erscheinung ist für viele Menschen auf der Erde sichtbar und wird häufig am Himmel beobachtet, besonders in den Abendstunden oder am frühen Morgen.
Im Laufe der Zeit werden immer mehr Starlink-Satelliten über Deutschland sichtbar. Diese Satelliten sind für Astronomen jedoch ein zwiespältiges Phänomen: Sie bieten faszinierende Beobachtungsmöglichkeiten für Hobbyastronomen, können aber auch astronomische Aufnahmen stören.
Update: Ab August 2020 werden auf Wunsch hin vieler Astronomen die neuen Starlinks mit einem Sonnenschild ausgerüstet, das ihre Helligkeit verringert. Dies ist ein Kompromiss zwischen dem Ziel, schnelles Internet weltweit verfügbar zu machen, und dem Wunsch der Astronomie-Gemeinschaft nach dunklerem Himmel — ein Thema, das eng mit der Lichtverschmutzung verbunden ist.
Starlink Satelliten sehen kurz nach dem Aussetzen in den Orbit wie eine riesige Lichterkette am Nachthimmel aus.
LIVE-Satellitenradar (Starlink)
Wenn Sie wissen möchten, wann genau Sie die Starlink-Satelliten von Ihrem Standort aus beobachten können, können Sie unsere Überflugvorhersage nutzen. Geben Sie einfach die Stadt ein, in der Sie sich gerade befinden, und klicken Sie auf „Find visible passes“. Das System berechnet, zu welchen Zeiten die Satelliten für Sie sichtbar sein werden.
Mit einem Klick auf „LIve Map“ sehen Sie sofort die Position der letzten Starlink Tranchen, die in den Orbit befördert wurden.
Diese Vorhersagen sind extrem präzise, da die Flugbahnen aller Satelliten genau bekannt und berechenbar sind. Sie erhalten damit eine zuverlässige Planung für Ihre Beobachtungsabende.
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Kann man Satelliten nachts sehen?
Ja, grundsätzlich können Sie jede Nacht Satelliten am Nachthimmel fliegen sehen. Die Voraussetzung dafür ist, dass der Himmel wolkenlos ist und die freie Sicht nicht durch (Hoch-)Nebel gestört wird.
Satelliten unterscheiden sich somit von anderen Flugkörpern wie Flugzeugen oder Helikoptern, die in der Regel mit Blitzlichtern oder Positionsleuchten ausgestattet sind. Satelliten selbst sind in der Regel nicht beleuchtet. Sie werden erst sichtbar, wenn ihre Sonnensegel das Licht der Sonne reflektieren und auf die Erde zurückwerfen.
Satelliten unterscheiden sich somit von anderen Flugkörpern wie Flugzeugen oder Helikoptern, die in der Regel mit Blitzlichtern oder Positionsleuchten ausgestattet sind. Satelliten selbst sind in der Regel nicht beleuchtet. Sie werden erst sichtbar, wenn ihre Sonnensegel das Licht der Sonne reflektieren und auf die Erde zurückwerfen.
Wann und wo sind Satelliten sichtbar?
Egal, ob Sie sich in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder in einem anderen Land befinden: Satelliten folgen vorhersehbaren Flugbahnen. Grundsätzlich gibt es zwei grobe Flugbahnen, die von Satelliten genutzt werden:
- Polare Umlaufbahn — Die Satellit fliegen von Norden nach Süden oder umgekehrt über die Pole.
- Äquatoriale Umlaufbahn — Die Satelliten bewegen sich von Westen nach Osten entlang des Äquators.
Ein wichtiger Hinweis: Sie können keinen Satelliten sehen, der von Osten nach Westen fliegt — diese Flugrichtung ist in der Raumfahrt selten und würde gegen die natürliche Rotation der Erde arbeiten.
Die beste Beobachtungszeit ist meistens bis 2 Stunden nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang. In diesen Zeitfenstern wird das Sonnenlicht von den Satelliten optimal reflektiert, während es auf der Erdoberfläche bereits dunkel ist. Achten Sie auch auf die aktuelle Lichtverschmutzung — diese beeinflusst, wie gut Sie Satelliten sehen können.
Wettersatelliten: TERRA, METOP-B und NOAA 19
Neben Starlink gibt es viele andere wichtige Satelliten im Orbit, die für Wetter und Klimaforschung essentiell sind. Diese Satelliten liefern die Daten für die Wettervorhersage und beobachten ständig unsere Atmosphäre.
Beeindruckend: Der Start einer SpaceX Rakete in Langzeitbelichtung aufgenommen.
Iridium-Satelliten: Die hellen Blitze am Himmel
Iridium-Satelliten sind Kommunikationssatelliten, die für Sprach- und Datenkommunikation weltweit genutzt werden. Sie sind besonders für Himmelsbeobachter interessant, weil sie periodisch sehr helle Leuchterscheinungen am Himmel erzeugen — die sogenannten Iridium-Flares.
Diese Flares entstehen, weil die reflektierenden Sonnensegel der Iridium-Satelliten in bestimmten Positionen sehr viel Sonnenlicht direkt auf die Erde reflektieren — ähnlich wie ein Spiegel, der die Sonne auf die Erde richtet. Durch ihre rasch erscheinende und schnell abklingende Leuchterscheinung werden sie auch Iridium-Flares genannt und sind für die Beobachtung am Nachthimmel besonders interessant.
Auch diese Satelliten lassen sich gut mit dem Satellitenradar verfolgen: Gehen Sie dabei wie folgt vor:
Starten Sie das Radar mit Klick auf „Start Tracking 🚀“
Klicken Sie anschließend auf dieses Filtersymbol und wählen Sie den Filter für „Iridium“ aus. Anschließend werden Ihnen auf der Karte alle Iridium-Satelliten angezeigt.
Sie finden dieses Symbol auf der PC/Desktopansicht oben rechts oder in der mobilen Ansicht auf Ihrem Smartphone unten Links unter „Filters“.
LIVE-Satellitenradar (Iridium)
Starten Sie das Radar mit Klick auf „Start Tracking 🚀“.
Auf der Karte wird jeder Satellit als Punkt mit der aktuellen Höhe über der Erdoberfläche angezeigt. Wenn Sie auf den jeweiligen Punkt klicken oder tippen, erfahren Sie mehr Informationen (Geschwindigkeit, Höhe und Namen unten links in einer Box) sowie die Flugrichtung.
Für eine einfachere Bedienung klicken Sie in der Mitte (oder auf dem Handy: oben links) auf das kleine 🌍 – Symbol neben dem 🛰️ – Symbol und Sie gelangen in eine fixierte Vogelperspektive.
Durch scrollen und vergrößern/verkleinern mit den Fingern können Sie die Position des Globus ändern.
powered by Satellite Tracker 3D
Wie kann man einen Satelliten beobachten? — Praktische Tipps
Ob Sie sich für Starlink, Wettersatelliten oder Iridium-Flares interessieren — die Grundprinzipien der Satellitenbeoachtung sind immer gleich:
Wo beobachte ich?
Begeben Sie sich an einen Ort mit guter Sicht zum Himmel. Ideal sind freie Flächen ohne hohe Gebäude oder Bäume. Vermeiden Sie stark belastete Gegenden mit Lichtverschmutzung, denn diese macht schwächere Satelliten unsichtbar. Werfen Sie außerdem einen Blick in die Wolkenprognose, damit Sie einen ungetrübten Blick auf den Nachthimmel haben.
Wann beobachte ich?
Die beste Zeit ist 1-2 Stunden nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang. In dieser Zeit ist der Himmel dunkel genug, aber die Satelliten werden noch vom Sonnenlicht beleuchtet.
Was brauche ich?
Nichts! Ihre Augen reichen vollkommen aus. Größere und hellere Satelliten können Sie mit bloßem Auge sehen. Ferngläser oder Teleskope sind nicht notwendig und machen es oft schwerer, schnell fliegende Objekte zu verfolgen.
Wie erkenne ich einen Satelliten?
Satelliten bewegen sich kontinuierlich und geradlinig über den Himmel — ohne zu blinken oder zu beschleunigen, wie Flugzeuge es tun. Sie leuchten gleichmäßig auf und können einige Sekunden bis mehrere Minuten sichtbar sein, je nach ihrer Helligkeit und Flugbahn. Hier haben wir übrigens einen hilfreichen Ratgeber, wenn Sie mal ein Objekt entdecken, das Sie im ersten Moment nicht zuordnen können.
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