Wolkenradar Dresden
Über dem Elbtalkessel verhält sich Bewölkung anders als über offenem Gelände. Im Winterhalbjahr sammelt sich in windschwachen Hochdrucklagen kalte Luft in der Talsohle, darüber liegt wärmere — eine Inversion, unter der sich Hochnebel tagelang halten kann, während auf den Elbhängen und in der Dresdner Heide schon die Sonne scheint. Im Sommerhalbjahr kehrt sich das Verhältnis um: Über der aufgeheizten Stadt bauen sich Quellwolken schneller auf als über dem Wald. Ob eine geschlossene Decke nur über dem Tal hängt oder über halb Sachsen liegt, lässt sich am Wolkenradar für Sachsen ablesen.
Dass Licht in Dresden ein eigenes Thema ist, hat mit dem Baumaterial zu tun. Der Elbsandstein, aus dem Zwinger, Semperoper und Frauenkirche bestehen, verändert seine Farbe mit dem Sonnenstand erheblich — dieselbe Fassade wirkt unter geschlossener Wolkendecke grau und im Abendlicht warm ockerfarben. Nordöstlich der Innenstadt schließt mit der Dresdner Heide ein Mischwald von rund 6.100 Hektar an, überwiegend Kiefer und Fichte, der den Übergang zwischen dem Norddeutschen Tiefland und den Mittelgebirgen markiert. Was eine geschlossene Decke für die Temperaturen bedeutet, steht im Wetterradar für Dresden; knapp 90 Kilometer nordöstlich, in der Niederlausitz, liegt Cottbus.
aktuelles Wolkenradar Dresden
Auf unserer Wolkenkarte, die anhand echter Satellitenbilder dargestellt wird, sind die Wolkengebiete durch eine grau-weiße Einfärbung für Sie sichtbar dargestellt. Je „weißer“ und deutlicher die Einfärbung ist, umso dichter ist hier die Bewölkung. Ebenfalls werden Gewitter als weiß-violette Blitzsymbole angezeigt.
Eine grau eingefärbte Fläche deutet im Umkehrschluss auf eine relativ schwache Bewölkung mit gelegentlichem Sonnenschein hin.
Mit dem Cursor (rotes Dreieck) unten links auf der Wolkenkarte können Sie den bisherigen Verlauf der Bewölkung auf der Karte sichtbar darstellen. Wenn Sie eine Prognose für die Zukunft sehen möchten, dann sollten Sie einen Blick in die Wolkenvorhersage (rechts oder bei Nutzung eines Smartphones nun folgend) werden.
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Wolken-Vorhersage Für Dresden
Wenn Sie die Sonne sehen möchten, dann sollten Sie sich am besten an einem Ort befinden, der auf unserer Wolkenvorhersage gelb markiert ist – denn dort können Sie mit wolkenlosem Himmel rechnen.
Eine graue Färbung hingegen bedeutet eine leichte Bewölkung, eine weiße Färbung starke Bewölkung. Niederschläge werden ebenfalls für die nächsten Stunden prognostiziert: Wenn sie eine blaue (geringer Niederschlag) bis grün-gelbliche Färbung (hohe Niederschlagsmenge) auf der Karte feststellen, wissen Sie, dass es in diesem Gebiet Regen geben wird.
Mit dem Cursor (rotes Dreieck) unten links auf dem Wolkenradar können Sie den zukünftigen Verlauf der Bewölkung auf der Karte sichtbar darstellen. So erfahren Sie, wie sich die Bewölkung in den nächsten 36 Stunden verändert.
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So oft scheint in Dresden die Sonne:
Die Sonnenscheinreihe für Dresden zerfällt in zwei Blöcke, und die tragen unterschiedliche Aussagen. Der ältere umfasst die Jahre 1976 bis 1981 und liegt mit 1.410,13 Stunden um 3,7 Prozent unter dem deutschen Mittel derselben Jahre. Der jüngere reicht von 2000 bis 2021, umfasst 20 Jahreswerte und kommt auf 1.763,38 Stunden gegenüber 1.709,56 im Bundesmittel — ein Plus von 3,1 Prozent. Über alle 26 vorhandenen Jahre zusammengenommen ergeben sich 1.681,86 Stunden gegen 1.652,81 Stunden, also 1,8 Prozent mehr Sonne als im bundesweiten Durchschnitt. Zwischen dem trübsten Jahr 1977 mit 1.275,7 Stunden und dem sonnigsten 2003 mit 2.145,6 Stunden liegen gut zwei Drittel Unterschied. Die Datengrundlage verlangt dabei eine deutliche Einschränkung: Zwischen den beiden Blöcken klafft eine Lücke von 1982 bis 1999, und nach 2021 liegt kein Wert mehr vor. Weil der Bundesvergleich für jeden Block gegen exakt dieselben Jahre gerechnet ist, sind beide Aussagen für sich tragfähig — ob der Unterschied zwischen ihnen eine echte Entwicklung abbildet oder nur zwei unterschiedliche Zeitfenster, lässt sich aus 26 Werten mit einem 18-jährigen Loch dazwischen nicht entscheiden.




