Wetterradar Dresden

Wetterradar Dresden

Dresden liegt beiderseits der Elbe im Elbtalkessel, einer Talweitung, die der Fluss zwischen dem Erzgebirgsvorland und der Lausitzer Platte ausgeräumt hat. Der Höhenunterschied im Stadtgebiet ist beträchtlich: Am Elbufer bei Niederwartha sind es 101 Meter, auf dem Triebenberg rechts der Elbe 383 — knapp 280 Meter, die sich auf engem Raum staffeln. Der Altmarkt in der Innenstadt liegt bei 113 Metern, also fast auf Flussniveau. Genau diese Kombination prägt das Klima: eine geschützte, tief gelegene Talsohle mit dichter Bebauung, umgeben von deutlich höherem Gelände. Im Wetterradar lässt sich verfolgen, wie ungleichmäßig eine Wetterlage dieses gestaffelte Gelände erfasst — eine Kaltfront kann die Höhen längst erreicht haben, während in der Talsohle noch nichts davon zu spüren ist. Wie dieselbe Lage 150 Kilometer weiter aussieht, steht im Wetterradar für Sachsen.

Wer im Sommer von der Brühlschen Terrasse hinunter zu den Elbwiesen geht, merkt den Unterschied zwischen Sandstein und Flussaue sofort. Der Elbtalkessel hält Wärme fest, während die Hänge nach Loschwitz und Weißer Hirsch hinauf spürbar kühler bleiben — beides liegt im selben Radarbild, wenige Kilometer voneinander entfernt. Rund 100 Kilometer westlich, schon außerhalb dieser Talstruktur, liegt Leipzig. An schwülen Sommertagen lohnt daneben ein Blick ins Regenradar für Dresden, weil sich über der aufgeheizten Talsohle Schauer oft binnen einer Stunde aufbauen.

● LIVE

aktuelles Wetterradar Dresden

Erklärungen zuM wetteronline Wetterradar

Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:

Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung

Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung

Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung

Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung

Blitzeinschläge:

Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.

Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.

Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.

Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.

● Vorhersage

Wetter Dresden

Wie ist das Wetter in Dresden?

Sonnenschein in Dresden

So oft scheint in Dresden die Sonne:

Die Sonnenscheinreihe für Dresden zerfällt in zwei Blöcke, und die tragen unterschiedliche Aussagen. Der ältere umfasst die Jahre 1976 bis 1981 und liegt mit 1.410,13 Stunden um 3,7 Prozent unter dem deutschen Mittel derselben Jahre. Der jüngere reicht von 2000 bis 2021, umfasst 20 Jahreswerte und kommt auf 1.763,38 Stunden gegenüber 1.709,56 im Bundesmittel — ein Plus von 3,1 Prozent. Über alle 26 vorhandenen Jahre zusammengenommen ergeben sich 1.681,86 Stunden gegen 1.652,81 Stunden, also 1,8 Prozent mehr Sonne als im bundesweiten Durchschnitt. Zwischen dem trübsten Jahr 1977 mit 1.275,7 Stunden und dem sonnigsten 2003 mit 2.145,6 Stunden liegen gut zwei Drittel Unterschied. Die Datengrundlage verlangt dabei eine deutliche Einschränkung: Zwischen den beiden Blöcken klafft eine Lücke von 1982 bis 1999, und nach 2021 liegt kein Wert mehr vor. Weil der Bundesvergleich für jeden Block gegen exakt dieselben Jahre gerechnet ist, sind beide Aussagen für sich tragfähig — ob der Unterschied zwischen ihnen eine echte Entwicklung abbildet oder nur zwei unterschiedliche Zeitfenster, lässt sich aus 26 Werten mit einem 18-jährigen Loch dazwischen nicht entscheiden.

Sonnenstunden Jahresverlauf Dresden

Entwicklung der Sonnenscheindauer seit 1975.

Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD) · 1975–2025 · da-oben.de

Monatliche Sonnenstunden Dresden 2025

Sonnenscheindauer pro Monat im Jahr 2025.

Regen in Dresden

So oft und so viel regnet es in Dresden:

338,3 Millimeter — mehr kam im Jahr 2003 über Dresden nicht zusammen, und das ist der niedrigste Wert der gesamten Reihe. Am anderen Ende steht 1981 mit 962,9 Millimetern, fast das Dreifache. Im Mittel der 44 ausgewerteten Jahre ergeben sich 644,89 Millimeter gegenüber 792,54 Millimetern im deutschen Durchschnitt derselben Jahre, ein Defizit von 147,65 Millimetern oder 18,6 Prozent. Nur zwei Jahre der Reihe lagen überhaupt über dem Bundeswert, 1995 und 2010; das Defizit ist damit kein Ausreißer, sondern die Regel, und es bleibt über die Jahrzehnte hinweg auffällig konstant zwischen 15 und 21 Prozent. Bei der Datengrundlage sind zwei Einschränkungen zu nennen: Die Reihe deckt nicht alle Jahre seit 1975 ab, es fehlen 1996 bis 1999, 2002, 2013 und zusätzlich 2018. Besonders die Lücke bei 2002 wiegt schwer, denn gerade dieses Jahr brachte der Region ein außergewöhnliches Niederschlagsereignis — es geht in den Mittelwert also nicht ein. Was die Zahlen zeigen, ist der Normalfall eines trockenen Standorts; was sie nicht abbilden, sind die seltenen Extremlagen, für die diese Region bekannt ist. Für die hilft ohnehin nur der Blick auf die aktuellen Radarbilder.

Niederschlag Jahresverlauf Dresden

Entwicklung der Niederschlagsmenge seit 1975.

Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD) · 1975–2025 · da-oben.de

Niederschlag 2025 Dresden

Monatliche Niederschlagsmenge im Jahr 2025.

Gewitter und Blitze in Dresden

So oft blitzt und donnert es in Dresden:

Zwei Jahre entscheiden hier über das Gesamtbild. Im Mittel der Jahre 2015 bis 2025 kommt Dresden auf 0,69 Einschläge pro Quadratkilometer gegenüber 0,64 im bundesweiten Durchschnitt, in absoluten Zahlen rund 228 registrierte Einschläge pro Jahr über dem Stadtgebiet — ein Faktor von 1,07 also, knapp über dem deutschen Niveau. Dieser Wert trägt aber kaum weiter als bis zu den beiden ersten Jahren der Reihe. 2015 zählte ALDIS 692 Einschläge und damit 2,08 pro Quadratkilometer, 2016 waren es 480 beziehungsweise 1,45. Rechnet man 2015 heraus, sinkt der Mittelwert auf 0,55 und der Faktor auf 0,86; ohne beide Jahre bleiben 0,45 und ein Faktor von 0,70. Die neun übrigen Jahre zeichnen also das Bild eines unterdurchschnittlich blitzreichen Standorts. Einordnen lassen sich die beiden Spitzenjahre nur teilweise über das bundesweite Geschehen: 2015 war mit 0,89 pro Quadratkilometer auch deutschlandweit das aktivste Jahr der Reihe, Dresden lag aber noch einmal um mehr als das Doppelte darüber; 2016 lag der Bundeswert bei 0,70, also unauffällig. Es handelt sich damit überwiegend um lokale Häufungen. Das Gegenstück liefert 2022 mit nur 0,12 pro Quadratkilometer bei einem bundesweiten Wert von 0,42. Immerhin ist die Datengrundlage hier belastbar: elf lückenlose Jahre, ausgewiesen für das Stadtgebiet und nicht für einen größeren Bezugsraum.

Blitzdichte Dresden 2015–2025

Blitzdichte (Blitzeinschläge pro km²) in Dresden und Deutschland.

Quelle: ALDIS (Blitzortungssystem) · 2015–2025 · da-oben.de

Blitzeinschläge Dresden 2015–2025

Jährliche Blitzeinschläge absolut (Anzahl) mit Blitzdichte im Vergleich zu Deutschland.

JahrEinschläge DresdenDichte DresdenEinschläge DEDichte DE
2025470,14 /km²99.9300,28 /km²
20242300,69 /km²209.6190,59 /km²
2023850,26 /km²194.5630,54 /km²
2022400,12 /km²148.6640,42 /km²
20211920,58 /km²310.1070,87 /km²
20201090,33 /km²225.9060,63 /km²
20192740,82 /km²208.8450,58 /km²
20181910,58 /km²283.8050,79 /km²
20171690,51 /km²247.5930,69 /km²
20164801,45 /km²251.6900,70 /km²
20156922,08 /km²317.6360,89 /km²
Ø Einschläge Dresden
228/Jahr
Ø Blitzdichte Dresden
0,69 /km²
Ø Einschläge DE
227.123/Jahr
Ø Blitzdichte DE
0,64 /km²
Quelle: ALDIS (Blitzortungssystem) · 2015–2025 · da-oben.de

Temperaturen in Dresden

So warm und kalt ist es in Dresden:

Der Abstand zum Bundesmittel ist in Dresden nicht gleich geblieben, sondern größer geworden. In den Jahren 1975 bis 1989 lag die Stadt 0,83 Grad über dem deutschen Durchschnitt, von 1990 bis 2005 waren es 0,82 Grad, zwischen 2006 und 2014 dann 1,04 und seit 2015 schließlich 1,10 Grad. Über alle 45 ausgewerteten Jahre gemittelt ergibt das 10,08 °C gegenüber 9,15 °C im Bundesmittel derselben Jahre, ein Plus von 0,93 Grad oder 10,2 Prozent. Dass kein einziges Jahr der Reihe unter dem deutschen Wert lag, unterstreicht, wie stabil diese Wärmegunst ist. Ein wachsender Vorsprung passt zu einer Stadt, die in der Talsohle immer dichter bebaut wurde: Anders als bei einem reinen Lageeffekt, der über die Jahrzehnte gleich bliebe, nimmt hier etwas zu. Belegen lässt sich die Ursache aus diesen Zahlen allerdings nicht, nur die Bewegung selbst. Die Einzeljahre reichen von 8,0 Grad im kalten Jahr 1987 bis zu 12,2 Grad im Rekordjahr 2024. Zur Datengrundlage gehört, dass die Reihe nicht alle Jahre seit 1975 abdeckt: Für 1996 bis 1999, 2002 und 2013 liegen keine Werte vor, der Bundesvergleich ist deshalb ausschließlich gegen dieselben 45 Jahre gerechnet.

Temperatur Dresden 1975–2025

Entwicklung der jährlichen Durchschnittstemperatur.

Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD) · 1975–2025 · da-oben.de

Temperatur 2025 Dresden

Monatliche Durchschnittstemperaturen 2025.

Das müssen Sie über das Wetterradar wissen!

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