Regenradar Dresden
Dresden liegt im Windschatten des Erzgebirges. Feuchte Luft aus westlichen und südwestlichen Richtungen muss erst den Gebirgskamm überqueren, regnet sich dabei auf der Südwestseite ab und kommt im Elbtal deutlich trockener wieder an — der Grund dafür, dass es hier weniger regnet, als die Lage am Fluss vermuten ließe. Wo eine Front gerade steht und ob von ihr im Elbtal überhaupt noch etwas ankommt, lässt sich im Regenradar Stunde für Stunde verfolgen. Wie ungleich der Niederschlag zwischen Erzgebirgskamm, Elbtal und Lausitz verteilt ist, wird im Regenradar für Sachsen sofort deutlich.
Verlässlich trocken ist die Stadt damit trotzdem nicht, im Gegenteil. Bei sogenannten Vb-Wetterlagen, wenn ein Tief von Oberitalien über Österreich nach Nordosten zieht, strömt die Luft von Südosten gegen das Erzgebirge — und dann fällt der Regen genau dort, wo er sonst fehlt. Im August 2002 führte eine solche Lage dazu, dass am 12. und 13. des Monats die Weißeritz aus ihrem Bett trat, sich ihren alten Lauf durch die Innenstadt zurücknahm und den Hauptbahnhof überflutete; wenige Tage später, am 17. August, erreichte die Elbe in Dresden mit 9,40 Metern ihren Höchststand. Ein guter Teil der sommerlichen Regenmenge fällt hier ohnehin nicht flächig, sondern konzentriert aus einzelnen Gewitterzellen, die von den Höhen ins Tal ziehen. Knapp 90 Kilometer nordöstlich, in der Niederlausitz, liegt Cottbus.
Regenradar Dresden
Das Niederschlagsradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge sowie Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
PLUS: Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Regenprognose Dresden
Die Niederschlagsprognose zeigt Ihnen an, mit welcher Niederschlagsmenge Sie im ausgewählten Gebiet zu rechnen haben. Dabei können Sie einen Zeitraum festlegen, der von den nächsten 12 Stunden bis hin zu den nächsten 5 Tagen reicht.
Mithilfe des Markers können Sie die Niederschlagsmenge ablesen. Der Marker lässt sich auch in das Gebiet Ihrer Wahl verschieben.
Die Menge der Niederschläge in Millimeter wird Ihnen farblich angezeigt:
Schwache Niederschläge:
bis 3mm
Moderate Niederschläge:
bis 10mm
Mäßige Niederschläge
bis 25mm
Starke Niederschläge: bis 100mm
Sehr starke Niederschläge: bis zu 300mm
Unten können Sie noch auswählen, auf welchen Zeitraum sich die Regenprognose beziehen soll.
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So oft und so viel regnet es in Dresden:
338,3 Millimeter — mehr kam im Jahr 2003 über Dresden nicht zusammen, und das ist der niedrigste Wert der gesamten Reihe. Am anderen Ende steht 1981 mit 962,9 Millimetern, fast das Dreifache. Im Mittel der 44 ausgewerteten Jahre ergeben sich 644,89 Millimeter gegenüber 792,54 Millimetern im deutschen Durchschnitt derselben Jahre, ein Defizit von 147,65 Millimetern oder 18,6 Prozent. Nur zwei Jahre der Reihe lagen überhaupt über dem Bundeswert, 1995 und 2010; das Defizit ist damit kein Ausreißer, sondern die Regel, und es bleibt über die Jahrzehnte hinweg auffällig konstant zwischen 15 und 21 Prozent. Bei der Datengrundlage sind zwei Einschränkungen zu nennen: Die Reihe deckt nicht alle Jahre seit 1975 ab, es fehlen 1996 bis 1999, 2002, 2013 und zusätzlich 2018. Besonders die Lücke bei 2002 wiegt schwer, denn gerade dieses Jahr brachte der Region ein außergewöhnliches Niederschlagsereignis — es geht in den Mittelwert also nicht ein. Was die Zahlen zeigen, ist der Normalfall eines trockenen Standorts; was sie nicht abbilden, sind die seltenen Extremlagen, für die diese Region bekannt ist. Für die hilft ohnehin nur der Blick auf die aktuellen Radarbilder.




