Wolkenradar Chemnitz
Über dem Erzgebirgsbecken ist die Bewölkung selten gleichmäßig verteilt. Bei westlicher Anströmung staut sie sich an der Gebirgskante im Süden, während über der Stadt selbst noch Lücken bleiben; kippt die Strömung auf Südwest, kommt umgekehrt trockenere, absinkende Luft von den Höhen herunter und reißt die Decke auf. Im Winterhalbjahr sammelt sich in windschwachen Lagen zäher Nebel in den Tälern von Zwönitz und Würschnitz, während die höher gelegenen südlichen Ortsteile darüber liegen und Sonne haben. Ob eine geschlossene Decke nur über dem Becken hängt oder über dem halben Land, klärt das Wolkenradar für Sachsen.
Wie lange Licht auf Stein einwirken kann, lässt sich in Chemnitz an einem außergewöhnlichen Objekt studieren: dem Versteinerten Wald. Vor rund 291 Millionen Jahren, im unteren Perm, riss der Ausbruch des Zeisigwald-Vulkans einen ganzen Wald um und begrub ihn unter kieselsäurehaltigem Auswurf — die Stämme versteinerten und liegen heute im Museum für Naturkunde im Kulturkaufhaus DAStietz, eine kleinere Sammlung steht seit 1911 im Freien in Chemnitz-Hilbersdorf. Über der Stadt hat sich das Klima seither ein paar Mal grundlegend geändert; was die Sonnenscheindauer heute an einem einzelnen Tag hergibt, hängt dagegen schlicht davon ab, wie dick die Schicht darüber ist. Was das für die Temperaturen bedeutet, ist im Wetterradar für Chemnitz ersichtlich. Knapp 70 Kilometer nordwestlich liegt Leipzig.
aktuelles Wolkenradar Chemnitz
Auf unserer Wolkenkarte, die anhand echter Satellitenbilder dargestellt wird, sind die Wolkengebiete durch eine grau-weiße Einfärbung für Sie sichtbar dargestellt. Je „weißer“ und deutlicher die Einfärbung ist, umso dichter ist hier die Bewölkung. Ebenfalls werden Gewitter als weiß-violette Blitzsymbole angezeigt.
Eine grau eingefärbte Fläche deutet im Umkehrschluss auf eine relativ schwache Bewölkung mit gelegentlichem Sonnenschein hin.
Mit dem Cursor (rotes Dreieck) unten links auf der Wolkenkarte können Sie den bisherigen Verlauf der Bewölkung auf der Karte sichtbar darstellen. Wenn Sie eine Prognose für die Zukunft sehen möchten, dann sollten Sie einen Blick in die Wolkenvorhersage (rechts oder bei Nutzung eines Smartphones nun folgend) werden.
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Wolken-Vorhersage Für Chemnitz
Wenn Sie die Sonne sehen möchten, dann sollten Sie sich am besten an einem Ort befinden, der auf unserer Wolkenvorhersage gelb markiert ist – denn dort können Sie mit wolkenlosem Himmel rechnen.
Eine graue Färbung hingegen bedeutet eine leichte Bewölkung, eine weiße Färbung starke Bewölkung. Niederschläge werden ebenfalls für die nächsten Stunden prognostiziert: Wenn sie eine blaue (geringer Niederschlag) bis grün-gelbliche Färbung (hohe Niederschlagsmenge) auf der Karte feststellen, wissen Sie, dass es in diesem Gebiet Regen geben wird.
Mit dem Cursor (rotes Dreieck) unten links auf dem Wolkenradar können Sie den zukünftigen Verlauf der Bewölkung auf der Karte sichtbar darstellen. So erfahren Sie, wie sich die Bewölkung in den nächsten 36 Stunden verändert.
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So oft scheint in Chemnitz die Sonne:
1.077,7 Stunden im Jahr 1977, 2.119,0 Stunden im Jahr 2011 — zwischen dem trübsten und dem sonnigsten Jahr der Reihe liegt fast das Doppelte. Im langjährigen Mittel kommt Chemnitz auf 1.681,74 Sonnenstunden pro Jahr gegenüber 1.635,38 Stunden im deutschen Durchschnitt derselben Jahre, ein Plus von 46,35 Stunden oder 2,8 Prozent. In 41 der 51 ausgewerteten Jahre war die Stadt sonniger als der Bundesdurchschnitt. Auffällig ist die Entwicklung: In den Jahren 1975 bis 1989 lag Chemnitz mit 0,2 Prozent noch minimal darunter, von 1990 bis 2004 dann 3,0 Prozent darüber, zwischen 2005 und 2014 bei 4,7 Prozent und seit 2015 bei 4,5 Prozent. Der Vorsprung ist also erst im Lauf der Reihe entstanden. Woran das liegt, lässt sich aus diesen Zahlen nicht beantworten: Sie zeigen, dass der Abstand größer geworden ist, nicht warum. Zur Datengrundlage: Die Reihe umfasst alle 51 Jahre von 1975 bis 2025 ohne Lücke, der Bundesvergleich ist gegen exakt denselben Zeitraum gerechnet.




