Wetterradar Aachen
Aachen liegt im äußersten Westen Deutschlands, dort wo die Grenzen zu Belgien und den Niederlanden zusammenlaufen und das Land vom flachen Maasvorland zu den bewaldeten Höhen der Eifel ansteigt. Karl der Große machte den Ort wegen seiner heißen Quellen zur Pfalz, und der Dom, in dem über Jahrhunderte deutsche Könige gekrönt wurden, steht bis heute im Zentrum der Altstadt. Die Thermalquellen sprudeln weiter, die Printen duften aus den Bäckereien am Markt, und vom Lousberg reicht der Blick an klaren Tagen über drei Länder.
Wie sich Wolken und Fronten gerade über der Stadt und dem Grenzland bewegen, zeigt das Wetterradar; die überregionale Einordnung liefert das Wetterradar für Nordrhein-Westfalen. Kurzfristige Entwicklungen lassen sich über das Regenradar und das Gewitterradar für Aachen verfolgen. Nordöstlich, am anderen Ende der niederrheinischen Ebene, liegt Mönchengladbach, gut 65 Kilometer weiter östlich Köln.
aktuelles Wetterradar Aachen
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Wie ist das Wetter in Aachen?
Sonnenschein in Aachen
So oft scheint in Aachen die Sonne:
Über die Jahre 2012 bis 2025 – die Reihe ist in dieser Kategorie durchgehend besetzt – kam Aachen im Mittel auf 1.724,22 Sonnenstunden pro Jahr, während Deutschland im selben Zeitraum bei 1.749,39 Stunden lag. Das ist ein Rückstand von lediglich 25,16 Stunden bzw. 1,4 Prozent und damit praktisch Bundesniveau: Trotz der deutlich überdurchschnittlichen Niederschlagsmenge bekommt die Stadt fast genauso viel Sonne ab wie der Rest des Landes. Die Jahreswerte reichten von 1.457,2 Stunden im sonnenärmsten Jahr 2013 bis 2.056,3 Stunden im sonnigsten Jahr 2025.
Regen in Aachen
So oft und so viel regnet es in Aachen:
Zwischen 2012 und 2025 fielen in Aachen im Mittel 813,80 mm Niederschlag pro Jahr; für 2024 liegt in der Reihe kein Wert vor. Gegenüber dem deutschen Durchschnitt von 743,29 mm in denselben Jahren ist das ein Plus von 70,51 mm bzw. 9,5 Prozent – ein deutlicher Überschuss, der zur Staulage am Nordrand der Eifel passt. Die Jahressummen schwankten zwischen 681,2 mm im trockensten Jahr 2022 und 1.057,2 mm im nassesten Jahr 2023.
Gewitter und Blitze in Aachen
So oft blitzt und donnert es in Aachen:
Die Blitzdaten für Aachen liegen auf Kreisebene vor und beschreiben damit die gesamte Region rund um die Stadt, nicht das Stadtgebiet allein. Zwischen 2015 und 2025 wurden dort im Mittel 496 Einschläge pro Jahr registriert, was einer Blitzdichte von 0,70 Einschlägen pro Quadratkilometer entspricht – gegenüber dem Bundesschnitt desselben Zeitraums von 0,63/km² ein Plus von 10,5 Prozent bzw. ein Faktor von 1,10 gegenüber der festen Referenz von 0,64/km². Dieser Vorsprung geht fast vollständig auf ein einziges Jahr zurück: 2018 erreichte die Region 1,87/km² und damit weit mehr als das Doppelte des Bundeswerts von 0,79/km² in jenem Jahr. Rechnet man 2018 heraus, sinkt der Faktor auf 0,91 – die Region läge dann leicht unter dem Bundesniveau statt darüber. Am ruhigsten verlief 2021 mit 0,31/km².
Temperaturen in Aachen
So warm und kalt ist es in Aachen:
Die DWD-Reihe für Aachen setzt 2012 ein und ist seither durchgehend besetzt. Über diese 14 Jahre lag die Jahresdurchschnittstemperatur bei 10,77 °C, während Deutschland im selben Zeitraum bei 9,97 °C lag – ein Plus von 0,80 Grad bzw. 8,0 Prozent und damit ein spürbarer Wärmeüberschuss gegenüber dem Bundesdurchschnitt. Die Jahreswerte reichten von 9,3 °C im kühlsten Jahr 2013 bis 11,6 °C im wärmsten Jahr 2022. Weil die Reihe erst 2012 beginnt, fehlen die kühleren Jahrzehnte davor, die in längeren Messreihen das Mittel nach unten ziehen.




