Wetterradar Köln
Köln liegt in der Kölner Bucht am Rhein, umgeben vom Bergischen Land, der Eifel und dem Vorgebirge, und ist mit seinem Dom die bevölkerungsreichste Stadt Nordrhein-Westfalens. Im Mittel der vorliegenden Jahre liegt die Jahresdurchschnittstemperatur bei rund 10,5 °C und damit deutlich über dem deutschen Durchschnitt im selben Zeitraum. Wie sich Wolken und Fronten gerade über der Domstadt und dem Rheintal bewegen, zeigt das Wetterradar in Echtzeit; die überregionale Einordnung liefert das Wetterradar für Nordrhein-Westfalen.
Die geschützte Lage in der Kölner Bucht, umrahmt von Mittelgebirgen, sorgt für ein spürbar mildes Klima, das zu den wärmsten im gesamten Projekt zählt — nur die rheinabwärts gelegene Nachbarstadt Düsseldorf liegt noch etwas darüber. Wer den Wetterverlauf über dem Dom und der Hohenzollernbrücke live verfolgen möchte, findet im Wetterradar die aktuelle Momentaufnahme.
aktuelles Wetterradar Köln
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Wie ist das Wetter in Köln?
Sonnenschein in Köln
So oft scheint in Köln die Sonne:
Im Mittel der Jahre 1975 bis 2025 (vollständig, ohne jede Lücke) kommt Köln auf rund 1.578 Sonnenstunden pro Jahr, während Deutschland im selben Zeitraum im Mittel bei etwa 1.635 Stunden lag — ein Rückstand von rund 58 Stunden beziehungsweise 3,5 Prozent. Die Jahreswerte reichen von 1.263 Sonnenstunden im sonnenärmsten Jahr 1998 bis 2.064 Stunden im sonnigsten Jahr 2003. Diese leicht unterdurchschnittliche Sonnenausbeute steht im Kontrast zur ausgeprägten Wärme der Stadt und lässt sich durch die häufig feuchtere, dunstigere Luft im Rheintal erklären, die trotz milder Temperaturen mehr diffuses Licht als klaren Sonnenschein bedeutet.
Regen in Köln
So oft und so viel regnet es in Köln:
Mit rund 808 Millimetern im Mittel des Zeitraums 1975 bis 2024 (ohne 2025, für das noch kein Wert vorliegt) liegt Köln etwa 1,6 Prozent über dem deutschen Durchschnitt von rund 795 Millimetern im selben Zeitraum — praktisch auf Augenhöhe mit dem Bundesschnitt. Die Jahressummen streuen zwischen 510 Millimetern im trockensten Jahr 1976 und 1.073 Millimetern im nassesten Jahr 2024. Diese ausgeglichene Niederschlagsbilanz passt zur Lage im Rheintal, das zwar von Mittelgebirgen umgeben ist, selbst aber nicht in deren Steigungsregen-Zone liegt.
Gewitter und Blitze in Köln
So oft blitzt und donnert es in Köln:
Über den Zeitraum 2015 bis 2025 lag die Blitzdichte in Köln im Mittel bei 0,56 Einschlägen pro Quadratkilometer, während Deutschland im selben Zeitraum bei rund 0,63 lag — ein Rückstand von rund 11 Prozent beziehungsweise ein Faktor von 0,88 gegenüber der festen Bundesreferenz von 0,64. Die Jahre schwankten zwischen 0,27 im ruhigsten Jahr 2020 und 0,89 in den beiden aktivsten Jahren 2016 und 2018, insgesamt eine vergleichsweise gleichmäßige Reihe ohne ausgeprägten Einzeljahr-Ausreißer. Damit liegt die Gewitteraktivität in Köln insgesamt leicht unter dem Bundesdurchschnitt.
Temperaturen in Köln
So warm und kalt ist es in Köln:
Über den Zeitraum 1975 bis 2025 erreicht Köln eine Jahresdurchschnittstemperatur von rund 10,5 °C, während Deutschland im selben Zeitraum im Mittel bei etwa 9,1 °C lag — ein Vorsprung von rund 1,4 Grad beziehungsweise 15,6 Prozent — ein deutlicher Wärmeüberschuss. Die Jahreswerte reichen von 8,7 °C im kühlsten Jahr 1985 bis 12,1 °C im wärmsten Jahr 2022, die Reihe ist über alle 51 Jahre lückenlos. Diese ausgeprägte Milde erklärt sich durch die Lage der Kölner Bucht, die von Eifel, Bergischem Land und Vorgebirge wie in einer Wanne umschlossen wird und dadurch kühlere Luftmassen weitgehend abhält, verstärkt durch den Wärmeinseleffekt der dicht bebauten Großstadt. Im Wetterradar zeigt sich diese Schutzlage vor allem bei winterlichen Kaltluftvorstößen, die die Region spürbar milder erreichen als viele andere Teile Deutschlands.




