Wetterradar Neubrandenburg
Neubrandenburg, die „Vier-Tore-Stadt“ am Ufer des Tollensesees, liegt in der Mecklenburgischen Seenplatte im östlichen Mecklenburg-Vorpommern. Die Nähe zum großen Tollensesee und den umliegenden kleineren Seen sorgt für ein mildes, ausgeglichenes Klima, das dem der Ostseeküste in vielem ähnelt. Im Mittel der verfügbaren Jahre liegt die Jahresdurchschnittstemperatur bei rund 9,7 °C und damit sehr nah am deutschen Durchschnitt im selben Zeitraum. Wie sich Wind und Wolken gerade über der Seenplatte bewegen, zeigt das Wetterradar in Echtzeit; die überregionale Einordnung liefert das Wetterradar für Mecklenburg-Vorpommern.
Für den Zeitraum 2001 bis 2025 (mit den Jahren 2006, 2012 und 2013 komplett fehlend in der Reihe — insgesamt 22 von möglichen 25 Jahren) erreicht Neubrandenburg eine Jahresdurchschnittstemperatur von rund 9,7 °C, während Deutschland im selben Zeitraum im Mittel bei etwa 9,7 °C lag — praktisch identisch, mit einer minimalen Abweichung von nur 0,03 Grad. Die Jahreswerte reichen von 7,5 °C im kühlsten Jahr (2010) bis 11,0 °C im wärmsten Jahr der Reihe (2024). Diese sehr enge Übereinstimmung mit dem Bundesmittel ist bemerkenswert, da die Reihe erst 2001 einsetzt und damit die kühleren 1970er- bis 1990er-Jahre nicht abbildet, die den DE-Durchschnitt in anderen Städtereihen absenken. Ein direkter Vergleich mit Städten, deren Reihen bis 1975 zurückreichen, ist entsprechend nur eingeschränkt möglich. Im Wetterradar zeigt sich das milde Seenklima vor allem bei ruhigen Übergangswetterlagen über der Mecklenburgischen Seenplatte.
aktuelles Wetterradar
Neubrandenburg
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Wie ist das Wetter in Neubrandenburg?
Sonnenschein in Neubrandenburg
So oft scheint in Neubrandenburg die Sonne:
Für den Zeitraum 2014 bis 2022 (neun nutzbare Jahre; für 2023 bis 2025 liegen noch keine Werte vor, ebenso fehlen die Jahre vor 2014) liegt Neubrandenburg mit rund 1.736 Sonnenstunden im Mittel knapp unter dem deutschen Durchschnitt von rund 1.774 Stunden im selben Zeitraum — ein geringer Rückstand von etwa 2,1 Prozent. Die Jahreswerte reichen von 1.464 Stunden im sonnenärmsten Jahr (2016) bis 2.073 Stunden im sonnenreichsten Jahr der Reihe (2017). Mit nur neun Datenpunkten ist dies die bislang kürzeste auswertbare Sonnenreihe im Projekt, was die statistische Belastbarkeit gegenüber Städten mit 40 oder mehr Jahren Messreihe einschränkt; der ausgewertete Zeitraum 2014–2022 war zudem bundesweit überdurchschnittlich sonnig, was den geringen Rückstand relativieren kann. Für die aktuelle Bewölkungssituation über der Stadt bleibt das Wolkenradar das verlässlichste Werkzeug, da es die Wolkenlage in Echtzeit erfasst statt eines kurzen Mittelwerts.
Regen in Neubrandenburg
So oft und so viel regnet es in Neubrandenburg:
Mit rund 516 Millimetern im Mittel des Zeitraums 2014 bis 2025 (frühere Jahre fehlen in der DWD-Reihe komplett) liegt Neubrandenburg etwa 31 Prozent unter dem deutschen Durchschnitt von rund 752 Millimetern im selben Zeitraum — der bislang deutlichste Trockenheits-Unterschied unter den Mecklenburg-Vorpommern-Städten im Projekt. Die Jahressummen streuen zwischen 318 und 677 Millimetern. Da die Reihe erst 2014 einsetzt, lässt sich keine Aussage zu länger zurückliegenden Jahrzehnten treffen; die zwölf vorhandenen Jahre zeichnen aber ein konsistentes Bild einer ausgeprägt trockenen Lage im Binnenland der Mecklenburgischen Seenplatte, fernab des unmittelbaren Küsteneinflusses. Für die aktuelle Lage über der Stadt bleibt das Regenradar das verlässlichste Werkzeug, um Schauer in Echtzeit zu verfolgen.
Gewitter und Blitze in Neubrandenburg
So oft blitzt und donnert es in Neubrandenburg:
Da für Neubrandenburg keine eigenen Blitzdaten auf Stadt- oder Landkreisebene existieren, muss auf die Landeswerte für Mecklenburg-Vorpommern zurückgegriffen werden — ein deutlich gröberer Maßstab, der die tatsächliche lokale Gewitteraktivität in Neubrandenburg nur näherungsweise abbildet, analog zum Sonderfall Hanau in Hessen. Über den Zeitraum 2015 bis 2025 lag die landesweite Blitzdichte im Mittel bei 0,49 Einschlägen pro Quadratkilometer, ein Faktor von 0,77 gegenüber dem Bundeswert von 0,64. Über die längere Reihe seit 2006 lag der Landeswert bei 0,58 pro Quadratkilometer, ein Faktor von 0,90 gegenüber dem damaligen, höheren Bundesschnitt von 0,64. Die Jahre schwankten zwischen 0,11 im ruhigsten und 0,92 im aktivsten Jahr der Landesreihe, ohne dass ein einzelnes Jahr als extremer statistischer Ausreißer heraussticht. Für eine belastbare, Neubrandenburg-spezifische Einschätzung bleibt das Gewitterradar deshalb das zuverlässigste Werkzeug, da es die tatsächliche Zellenlage über der Stadt in Echtzeit zeigt statt eines groben Landesmittels.
Temperaturen in Neubrandenburg
So warm und kalt ist es in Neubrandenburg:
Für den Zeitraum 2001 bis 2025 (mit den Jahren 2006, 2012 und 2013 komplett fehlend in der Reihe — insgesamt 22 von möglichen 25 Jahren) erreicht Neubrandenburg eine Jahresdurchschnittstemperatur von rund 9,7 °C, während Deutschland im selben Zeitraum im Mittel bei etwa 9,7 °C lag — praktisch identisch, mit einer minimalen Abweichung von nur 0,03 Grad. Die Jahreswerte reichen von 7,5 °C im kühlsten Jahr (2010) bis 11,0 °C im wärmsten Jahr der Reihe (2024). Diese sehr enge Übereinstimmung mit dem Bundesmittel ist bemerkenswert, da die Reihe erst 2001 einsetzt und damit die kühleren 1970er- bis 1990er-Jahre nicht abbildet, die den DE-Durchschnitt in anderen Städtereihen absenken. Ein direkter Vergleich mit Städten, deren Reihen bis 1975 zurückreichen, ist entsprechend nur eingeschränkt möglich. Im Wetterradar zeigt sich das milde Seenklima vor allem bei ruhigen Übergangswetterlagen über der Mecklenburgischen Seenplatte.




