Wetterradar MV (Mecklenburg-Vorpommern)
Mecklenburg-Vorpommern liegt im Nordosten Deutschlands. Mit einer Fläche von etwa 23.000 km² und nur 1.608.000 Einwohnern ist es flächenmäßig mittelgroß, aber relativ dünn besiedelt. Die größte Stadt ist Rostock mit über 200.000 Einwohnern, gefolgt von Schwerin, Neubrandenburg, Stralsund, Greifswald und Wismar. Die meisten Einwohner leben im ländlichen Raum und kleineren Ortschaften. Im Norden grenzt das Bundesland an die Ostsee, im Osten an Polen und im Westen an Brandenburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.
Die aktuelle Wetterlage können Sie mit unserem Wetterradar verfolgen. Nutzen Sie zudem spezialisierte Radare je nach Wetterlage: das Regenradar für Niederschlagsprognosen, das Gewitterradar zur Gewitterüberwachung, das Unwetterradar für Warnungen und das Schneeradar in der kalten Jahreszeit.
aktuelles Wetterradar MV
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Wie ist das Wetter in Mecklenburg-Vorpommern?
So oft scheint in Mecklenburg-Vorpommern die Sonne:
Mecklenburg-Vorpommern ist überraschend ein Sonnenschein-Hotspot mit durchschnittlich 1.701 Sonnenstunden pro Jahr – 66 Stunden über dem Bundesdurchschnitt! Das ist unerwartet für ein Ostseeküstenland: Die große Wasserfläche reflektiert Licht und die häufigen klaren Hochdrucklagen vom Osten bringen trockenes, sonniges Wetter. 2018 war ein Rekordjahr mit 2.108 Stunden. Im Vergleich zu Sachsen und Thüringen (kontinental-trockene Länder) konkurriert Mecklenburg-Vorpommern ebenbürtig. Sogar Schleswig-Holstein südlich ist weniger sonnig!
So Viel niederschlag gibt es in Mecklenburg-Vorpommern:
Mecklenburg-Vorpommern ist ein Trockengebiet mit nur 610 mm Niederschlag pro Jahr – 182 mm unter dem Bundesdurchschnitt. Obwohl Berlin mit 569 mm noch trockener ist, gehört Mecklenburg-Vorpommern zu den niederschlagsärmsten Bundesländern. Grund: Die kontinentale Lage und die Ostsee wirken als natürliche Barriere – feuchte Luftmassen aus dem Westen verlieren ihre Feuchtigkeit, bevor sie die Ostseeküste erreichen. Im Vergleich dazu sind Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen deutlich nasser. Das extreme Trockenjahr 2018 mit nur 430 mm unterstrich diese Tendenz. 2024 war mit 696 mm feuchter, bleibt aber immer noch unterdurchschnittlich.
Gewitter und Blitze in Mecklenburg-Vorpommern:
Mecklenburg-Vorpommern ist gewitterarm mit einer Blitzdichte von durchschnittlich 57,8 pro 100 km² – das ist nur 66% des Bundesdurchschnitts und ähnlich gewitterarm wie die Küstenregionen. Die Ostsee und stabile maritime Luftmassen unterdrücken Konvektionsstürme – anders als im kontinentalen Sachsen oder Thüringen. 2024 wurden knapp 11.900 Blitzeinschläge registriert. Während Hessen und Rheinland-Pfalz weit gewitterreicher sind, bleibt MV ein sicherer Hafen für Outdoor-Aktivitäten.
Temperaturen in Mecklenburg-Vorpommern:
Mecklenburg-Vorpommern liegt mit durchschnittlich 9,0°C praktisch auf Deutschland-Niveau (9,1°C). Die Ostsee moderiert Temperaturen: milde Winter wie Hamburg, kühlere Sommer. Beim Klimawandel zeigt sich MV besonders deutlich: +1,9°C Erwärmung seit 1975 – das ist der höchste Wert aller bisherigen Bundesländer! Parallel zu Sachsen-Anhalt und Brandenburg im Osten. Das wärmste Jahr war 11,0°C – moderat, aber die Tendenz ist klar: Die Ostseeregion wärmt sich schneller auf.




