Wetterradar Wiesbaden
Wiesbaden, die hessische Landeshauptstadt und traditionsreiche Kurstadt, liegt geschützt am Südhang des Taunus, dort wo sich das Rhein-Main-Gebiet und der Rheingau treffen. Diese begünstigte Lage beschert der Stadt ein mildes Klima: Das Jahresmittel liegt bei rund 9,9 °C und damit etwa ein halbes Grad über dem deutschen Durchschnitt derselben Jahre (rund 9,4 °C im Zeitraum ab 1988). Das aktuelle Wettergeschehen zeigt das Wetterradar in Echtzeit; die überregionale Einordnung liefert das Wetterradar für Hessen.
Anders als das nahe, ausgesprochen trockene Frankfurt am Main profitiert Wiesbaden von der Nähe zum Taunus: Der Niederschlag liegt mit rund 740 Millimetern pro Jahr näher am Bundesschnitt, weil die aufsteigende Luft an den Taunushängen etwas mehr Regen abgibt. Zusammen mit der geschützten, wärmebegünstigten Kessellage ergibt das ein angenehmes, mildes Stadtklima, das die Beobachtung über das Wetterradar besonders interessant macht.
aktuelles Wetterradar Wiesbaden
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Wie ist das Wetter in Wiesbaden?
Sonnenschein in Wiesbaden
So oft scheint in Wiesbaden die Sonne:
Hinweis: Für Wiesbaden liegt keine Sonnenscheinreihe des DWD vor, daher lässt sich hier kein Jahresmittel der Sonnenstunden angeben. Qualitativ ist Wiesbadens Bewölkung von der geschützten Lage am Taunusrand geprägt. Zwei Muster bestimmen das Bild: Im Winterhalbjahr sorgt die Kessellage für nebelanfällige, oft trübe Phasen, wenn sich in windschwachen Hochdrucklagen feuchte Luft im Rheintal sammelt. Im Sommerhalbjahr dagegen dominieren konvektive Wolken — über den aufgeheizten Hängen bilden sich Quellwolken, die sich zu den teils kräftigen Gewittern der Region auswachsen. Das Wolkenradar ist deshalb gerade in Wiesbaden aufschlussreich: Es zeigt sowohl die winterlichen Nebellagen als auch das sommerliche Aufquellen der Wolken über dem Taunus, das eine reine Vorhersage so nicht abbilden kann.
Regen in Wiesbaden
So oft und so viel regnet es in Wiesbaden:
Mit rund 740 Millimetern im Mittel der Jahre ab 1988 liegt Wiesbaden nur wenig unter dem deutschen Durchschnitt desselben Zeitraums (rund 790 mm) — die Stadt ist damit weder ausgesprochen trocken noch besonders nass. Bemerkenswert ist der Unterschied zum nahen Frankfurt am Main: Obwohl beide Städte nur gut 30 Kilometer auseinanderliegen, fällt in Wiesbaden spürbar mehr Regen, weil die Stadt am Fuß des Taunus liegt, während Frankfurt im Regenschatten des Mittelgebirges bleibt. Die Spannweite der Jahreswerte ist beträchtlich und reicht von etwa 510 mm bis über 1.010 mm. Ein hoher Anteil der sommerlichen Niederschläge stammt aus konvektiven Gewittern, die sich an den Hängen bilden — genau die Ereignisse, die sich mit dem Regenradar am zuverlässigsten verfolgen lassen. (Hinweis: Die ausgewertete Niederschlagsreihe beginnt 1988.)
Gewitter und Blitze in Wiesbaden
So oft blitzt und donnert es in Wiesbaden:
Die Blitzstatistik Wiesbadens liegt im langjährigen Mittel mit 122 Einschlägen pro Jahr und einer Dichte von 0,58 pro Quadratkilometer nahe am Bundesschnitt (0,64/km²) — ein Faktor von rund 0,9, der die Stadt als durchschnittlichen bis leicht unterdurchschnittlichen Blitzstandort ausweist. Im Vergleich zum nahen Frankfurt am Main (0,49/km²) fällt Wiesbaden allerdings etwas gewitteraktiver aus — ein Effekt der Taunus-Randlage, an der feuchte Luft leichter zum Aufsteigen gebracht wird. Auffällig ist die enorme Streuung: Die Werte reichen von 64 Einschlägen in einem ruhigen bis zu 244 im Rekordjahr, ein Verhältnis von rund 1:4. Einzelne konvektiv aktive Sommer heben den Höchstwert deutlich an, während andere Jahre ruhiger verlaufen. Solche Ausschläge hängen stark von den großräumigen Wetterlagen ab. Für Beobachter bleibt das Gewitterradar gerade an schwülen Sommertagen ein wichtiges Instrument, um heranziehende Zellen früh zu erkennen.
Temperaturen in Wiesbaden
So warm und kalt ist es in Wiesbaden:
Die Temperaturreihe von 1988 bis 2025 zeigt für Wiesbaden ein Jahresmittel von rund 9,9 °C — etwa 0,5 Grad über dem deutschen Durchschnitt desselben Zeitraums. Die einzelnen Jahre reichen von kühlen 8,1 °C bis zu 11,2 °C, mit einem klar steigenden Trend: Die wärmsten Jahre der Reihe liegen allesamt im jüngsten Jahrzehnt. Verantwortlich für das milde Mittel ist die geschützte Lage am Fuß des Taunus, die kalte Winde abhält, sowie der Wärmeinseleffekt der dicht bebauten Großstadt. Weil die Messreihe erst 1988 einsetzt, ist der Vergleich bewusst auf denselben Zeitraum bezogen — die absolute Erwärmung fällt dadurch etwas moderater aus als bei Städten mit Reihen bis zurück in die kühleren 1970er-Jahre. Im Wetterradar lässt sich dieses milde, geschützte Stadtklima Tag für Tag verfolgen.




