Wetterradar Hessen
Hessen liegt im Herzen Deutschlands und ist mit knapp 21.100 km² ein mittelgroßes Bundesland. Die Region wird geprägt durch das Rheinische Schiefergebirge im Westen, die Wetterau im Zentrum und den Spessart im Süden — eine Landschaft mit deutlichen Höhenunterschieden zwischen 100 und 880 Metern. Die Landeshauptstadt Wiesbaden und die Metropole Frankfurt am Main sind weltbekannt. Weitere wichtige Städte wie Darmstadt, Kassel und Marburg prägen das kulturelle und wirtschaftliche Leben. Das hügelige Terrain führt zu regionalen Wettervariationen.
Das Klima in Hessen ist gemäßigt-ozeanisch mit kontinentalen Einflüssen: Die Niederschläge sind im Vergleich zu Ostdeutschland deutlich höher — Hessen liegt über dem deutschen Durchschnitt. Die Sonnenscheindauer ist moderat, besonders in den höhergelegenen Regionen des Westens. Die Topografie führt zu schnellen Wetterwechseln und lokalen Besonderheiten. Mit dem Wetterradar können Sie die aktuellen Wettermuster in Echtzeit verfolgen. Nutzen Sie zusätzlich das Regenradar und Gewitterradar für detaillierte Vorhersagen.
aktuelles Wetterradar Hessen
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Wie ist das Wetter in Hessen?
So oft scheint in Hessen die Sonne:
Die 51-jährige Zeitreihe zeigt ein stabiles Muster mit regionalen Schwankungen: Hessen erhält durchschnittlich 1.558 Sonnenstunden pro Jahr — deutlich unter Brandenburg, aber typisch für die gemäßigtere Westlage. Die Spitzenjahre waren 2003 mit 2.006 Stunden, 2022 mit 2.003 Stunden und 2018 mit 1.955 Stunden. Im Gegensatz dazu waren 1978 (1.247h), 1984 (1.269h) und 1977 (1.279h) besonders sonnenarmer. Die letzten 10 Jahre zeigen einen starken Aufwärtstrend mit durchschnittlich 1.726 Stunden — ein Zeichen der wärmeren Witterungsphase.
2025 offenbart ein Sommermuster mit atlantischen Einflüssen: Juni dominiert mit 275 Stunden — der absolute Spitzenwert. Mai (252h) und August (260h) folgen knapp. Der Frühling 2025 war überraschend sonnig: März mit 190 Stunden und April mit 231 Stunden. Juli mit nur 189 Stunden fällt ab, möglicherweise wegen verstärkter Bewölkung durch ozeanische Tiefdruckgebiete. Ab Oktober sinkt die Sonne rapide — Oktober 79 Stunden, November 76 Stunden, Dezember 66 Stunden. Januar mit nur 51 Stunden zeigt die typische Dunkelheit des ozeanisch beeinflussten Westens.
So Viel niederschlag gibt es in Hessen:
Hessen gehört zu den feuchteren Bundesländern: Mit durchschnittlich 773 Millimetern Niederschlag pro Jahr liegt das Land deutlich über dem deutschen Durchschnitt von etwa 765 Millimetern — eine Folge der westlichen Lage. Die niederschlagreichsten Jahre waren 1981 (1.085 mm), 2002 (995 mm) und 2007 (958 mm) — Jahre mit intensiven Regenereignissen. Besonders trocken waren 1976 (512 mm), 2018 (576 mm) und 1991 (583 mm) — Dürrejahre, die Landwirtschaft und Wasserversorgung belasteten. In den letzten 10 Jahren zeigt sich ein Rückwärtstrend (737 mm gegen Langzeitmittel 773 mm) — eine leichte Trocknungstendenz.
2025 präsentiert ein typisch atlantisches Muster: Januar mit 86 mm war feuchter als normal, Februar nur 23 mm, März mit 56 mm wieder feuchter. Der Juli mit 95 Millimetern ist deutlich über dem langjährigen Schnitt — ein Hinweis auf intensive Starkwetterlagen. Die Herbstmonate September (65 mm) und Oktober (70 mm) bleiben erhöht, was für die westliche Lage Hessens typisch ist. Mit einem Monatsmittel von 52 mm liegt 2025 leicht über dem Langzeitmittel — ein durchschnittlich bis leicht feuchtes Jahr.
Gewitter und Blitze in Hessen:
Hessen zeigt eine durchschnittliche Blitzdichte von 0,9 pro Quadratkilometer über diese 20 Jahre. Die Spitzenjahre waren 2006 (2,0/km²), 2007 (1,9/km²) und 2008 (1,8/km²) — deutlich intensiver als in der Gegenwart. In den letzten 10 Jahren zeigt sich ein drastischer Rückgang (0,5/km² gegen Langzeitschnitt 0,9/km²). 2020 (0,3/km²), 2025 (0,3/km²) und 2022 (0,3/km²) liegen deutlich unter dem Durchschnitt — möglicherweise Folge veränderter Großwetterlagen.
Über diesen 11-Jahres-Zeitraum registrierte ALDIS durchschnittlich 11.207 Blitzeinschläge pro Jahr in Hessen. Der Höchstwert lag 2015 bei 18.889 Einschlägen — ein Rekord für diese Periode. Die folgenden Jahre zeigten deutlich geringere Aktivität: 2019 mit 12.570 und 2017 mit 11.886 Einschlägen. 2025 mit nur 5.839 Einschlägen (Jahresanfang) liegt weit unter dem Schnitt. Im Vergleich zu Deutschland mit durchschnittlich 227.123 Einschlägen macht Hessen etwa 4,9 Prozent aus — weniger als sein Flächenanteil suggeriert, möglicherweise wegen der weniger ausgeprägten Orographie gegenüber anderen Bundesländern.
Temperaturen in Hessen:
Hessen zeigt langfristig einen stabilen Temperaturtrend mit durchschnittlich 9,1°C pro Jahr. Die wärmsten Jahre waren 2023 und 2024 mit jeweils 10,7°C, dicht gefolgt von 2022 mit 10,6°C. Die kältesten Jahre waren 1996 (7,2°C), 1985 (7,3°C) und 1987 (7,4°C). Ein klarer Aufwärtstrend ist sichtbar: Die letzten 10 Jahre zeigen durchschnittlich 10,1°C gegen 9,1°C im Langzeitmittel — eine Erwärmung von etwa 1°C, konsistent mit dem globalen Klimawandel.
2025 zeigt ein normales Jahresverlaufsmuster für Hessen: Die Wintermonate Januar (1,6°C) und Februar (3,1°C) sind kalt, die Sommermonate Juni–August liegen bei 16–18,5°C. Der Frühling bringt schnelle Erwärmung: April (9°C), Mai (14°C). Der Herbst zeigt rasanten Temperaturabfall von Oktober (10°C) auf Dezember (1,8°C). Das Jahresmittel von 10,1°C liegt leicht über dem 50-Jahres-Durchschnitt von 9,1°C — typisch für die aktuelle wärmere Periode.




