Wetterradar Mannheim
Mannheim liegt im Herzen des Oberrheingrabens — jener breiten Tiefebene zwischen Odenwald und Pfälzerwald, die zu den wärmsten Regionen Deutschlands zählt. Am Zusammenfluss von Rhein und Neckar gelegen, profitiert die Quadratestadt von einer geschützten Beckenlage, die warme Luft festhält und Kaltlufteinbrüche abmildert. Das Ergebnis ist ein mildes, sonnenverwöhntes Klima, das Mannheim gemeinsam mit Karlsruhe und Freiburg an die Spitze der deutschen Wärmestatistik bringt. Das Wetterradar Mannheim ist Teil des Wetterradars für Baden-Württemberg und zeigt Ihnen diese Dynamik in Echtzeit.
Die Zahlen unterstreichen diese Sonderstellung: Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 11,1 °C und damit ganze 2 Grad über dem Bundesschnitt von 9,1 °C — ein außergewöhnlich großer Abstand. Passend dazu fällt der Niederschlag mit durchschnittlich 656 Millimetern pro Jahr deutlich geringer aus als im deutschen Mittel (792 mm), da die Rheinebene im Regenschatten der westlich vorgelagerten Mittelgebirge liegt. Die Sonnenscheindauer erreicht mit etwa 1.738 Stunden jährlich einen überdurchschnittlichen Wert. Zusammen ergibt sich ein warm-trockenes Profil, das die Region prägt.
aktuelles Wetterradar Mannheim
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
powered by wetteronline.de
Wie ist das Wetter in Mannheim?
Sonnenschein in Mannheim
So oft scheint in Mannheim die Sonne:
Die Sonnenscheindauer Mannheims liegt im langjährigen Jahresdurchschnitt bei 1.738 Stunden und übersteigt damit den Bundesschnitt von rund 1.630 Stunden um etwa 110 Stunden — ein moderater, aber beständiger Vorsprung, der die klimatische Gunstlage im Oberrheingraben belegt. Die Jahreswerte schwanken dabei stark, von rund 1.470 Stunden in trüben bis über 2.250 Stunden in ausgesprochen sonnigen Jahren. Diese überdurchschnittliche Bilanz verdankt Mannheim vor allem der warmen Beckenlage: Die abschirmenden Mittelgebirge begünstigen stabile Hochdrucklagen, und die tiefe Lage lässt sommerliche Bewölkung oft rascher abtrocknen. Im Winterhalbjahr hingegen kann sich zäher Hochnebel über der Rheinebene festsetzen und die Sonnenscheinbilanz der dunklen Monate spürbar drücken. Der Fernmeldeturm Mannheim (rund 217 m hoch) bietet einen weiten Blick über die Ebene — an klaren Tagen bis zu Odenwald und Pfälzerwald, an Nebeltagen ragt seine Aussichtsplattform mitunter über die graue Hochnebeldecke hinaus.
Regen in Mannheim
So oft und so viel regnet es in Mannheim:
Der Niederschlag Mannheims liegt im langjährigen Jahresdurchschnitt bei 656 Millimetern und damit rund 17 Prozent unter dem Bundesschnitt von 792 mm — ein klares Zeichen für die trockene Gunstlage im Oberrheingraben. Die historische Spannweite reicht von extrem trockenen Jahren mit etwa 420 mm bis zu feuchten Jahren mit rund 900 mm, was die hohe Variabilität von Jahr zu Jahr verdeutlicht. Ursache der insgesamt geringen Mengen ist der Regenschatten der westlich gelegenen Mittelgebirge: Vogesen und Pfälzerwald fangen einen Großteil der atlantischen Feuchtigkeit ab, sodass die Rheinebene vergleichsweise trocken bleibt. Die stärksten Niederschläge entstehen daher weniger aus großflächigem Landregen als aus konvektiven Sommergewittern, deren Zellen sich lokal rasch aufbauen — genau die Ereignisse, die sich mit dem Regenradar am besten verfolgen lassen.
Gewitter und Blitze in Mannheim
So oft blitzt und donnert es in Mannheim:
Die Blitzstatistiken Mannheims sind vor allem von einer Sache geprägt: extremer Variabilität. Der langjährige Durchschnitt von rund 90 Einschlägen pro Jahr und die Blitzdichte von 0,62 pro Quadratkilometer entsprechen fast exakt dem Bundesschnitt (0,63/km²) — Mannheim ist also keine überdurchschnittlich blitzreiche Region. Die Einzeljahre erzählen jedoch eine dramatische Geschichte: Die Werte schwanken zwischen minimal etwa 20 und maximal über 230 Einschlägen, ein Verhältnis von rund 1:10. Ein einzelnes konvektiv außergewöhnlich aktives Jahr hebt den Spitzenwert deutlich ab, während andere Jahre sehr ruhig verlaufen. Diese starke Streuung hängt mit großräumigen Zirkulationsmustern zusammen, die bestimmen, wie oft feuchtwarme Luftmassen über der Rheinebene für Gewitter sorgen. Für Beobachter bedeutet das: Nicht die Durchschnittshäufigkeit, sondern die einzelnen intensiven Gewitterlagen machen das Gewitterradar in Mannheim wertvoll.
Temperaturen in Mannheim
So warm und kalt ist es in Mannheim:
Die Temperaturentwicklung Mannheims zeigt einen der markantesten Erwärmungstrends im deutschen Städtevergleich: Der langjährige Jahresdurchschnitt liegt bei 11,1 °C und damit rund 2 Grad über dem Bundesschnitt von 9,1 °C. Die Spannweite der Jahresmittelwerte reicht von 9,4 °C in kühleren Jahren bis zu 12,8 °C in den wärmsten Jahren. Besonders auffällig ist der stetige Anstieg über die Jahrzehnte: Während frühere Jahre häufiger um 10 °C lagen, werden inzwischen regelmäßig Werte über 12 °C erreicht. Verantwortlich ist die Lage im Oberrheingraben, der als natürliche Wärmerinne wirkt — die umgebenden Mittelgebirge schirmen die Ebene ab, und der städtische Wärmeinseleffekt der dicht bebauten Quadratestadt verstärkt die Erwärmung zusätzlich. Damit gehört Mannheim zu den wärmsten Großstädten Deutschlands, was sich im Wetterradar Jahr für Jahr in milden Wintern und heißen Sommern niederschlägt.




