Gewitterradar Berlin
Sie möchten herausfinden, wo genau es über Berlin blitzt und donnert? Dann werfen Sie einen Blick auf unser Gewitterradar Berlin! Mit diesem Gewitterradar sehen Sie sofort und kompakt auf einen Blick, ob die Region in und um Berlin von einem Gewitter betroffen ist. So wissen Sie immer, ob gerade mit Gewitter zu rechnen ist und wo es in der letzten Zeit zu Blitzeinschlägen kam!
Auf dem Gewitterradar werden Ihnen die Gewitter mit den Niederschlägen anhand einer farblichen Einzeichnung visualisiert. Darüber hinaus bieten wir Ihnen mit dem Blitzradar die Möglichkeit an, die Blitzeinschläge der letzten Stunden auf den Meter genau nachvollziehen zu können. Die Kombination beider Karten ist ideal für die Vorhersage von Gewittern.
Gewitterradar Berlin
Das Gewitterradar zeigt Ihnen aktuelle Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Gewitter wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren.
Schwache Gewitter:
🔵 Blau & 🟢 Grün = schwacher Niederschlag
Mäßige Gewitter:
🟡 Gelb & 🟠 Orange = mäßiger Niederschlag
Starke Gewitter (Unwetterrisiko):
🔴 Rot & 🟣 Violett = sehr starker Niederschlag – Vorsicht ist geboten!
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine ⚡ Blitz-Symbole, die einzelne Blitzeinschläge in Echtzeit anzeigen. Sie erscheinen als kurzes, weißes Aufblitzen.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. So erkennen Sie die Zugrichtung und können abschätzen, wohin das Gewitter weiter zieht.
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Blitzradar Berlin
Das Blitzradar zeigt Ihnen die aktuellen Blitzeinschläge auf einer Karte. Die Farben kennzeichnen das Alter der erfassten Blitze.
Aktuelle Blitze:
⚪ = Blitze der letzten 20 Minuten (aktuell)
Ältere Blitze:
🟠 Orange & Rot = Blitze vor 20–80 Minuten
🔴 Dunkelrot = Blitze vor 1–2 Stunden
Reine Blitzaktivität:
Im Gegensatz zum Gewitterradar zeigt das Blitzradar nur die Blitzeinschläge selbst – nicht die Niederschlagsmenge. So sehen Sie exakt, wo die elektrische Aktivität am höchsten ist.
Tipp:
Nutzen Sie Gewitterradar und Blitzradar zusammen – das Gewitterradar zeigt die Niederschläge, das Blitzradar die Blitzaktivität. Beide zusammen geben Ihnen ein optimales Bild der aktuellen Gewittersituation.
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Wie häufig entstehen Gewitter in Berlin? Und wo blitzt es am intensivsten?
Berlin ist kein Gewitter-Hotspot, aber ein besonders unberechenbarer Standort. Über die letzten zwanzig Jahre liegt die Blitzdichte im Schnitt bei 0,79 Blitzen pro Quadratkilometer und Jahr und damit leicht unter dem Bundesmittel von 0,87. Entscheidend ist jedoch nicht der Mittelwert, sondern die Streuung: In acht der zwanzig Jahre lag Berlin über dem deutschen Durchschnitt, in zwölf darunter. 2007 wurden 2,81 Blitze pro km² registriert – fast doppelt so viel wie bundesweit. Ein Jahr später waren es 0,16. Der Grund ist die geringe Fläche: Auf 891 Quadratkilometern entscheidet oft eine einzige kräftige Gewitterlinie darüber, ob ein Sommer als blitzreich oder blitzarm in die Statistik eingeht.
Meteorologisch fehlt Berlin, was z.B. Bayern im Übermaß hat: Hebung durch Gelände. Die Stadt liegt im Berliner Urstromtal, einer flachen glazialen Rinne ohne nennenswerte Höhenunterschiede. Gewitter entstehen hier deshalb selten aus lokaler Hangkonvektion, sondern ziehen mit Kaltfronten aus Westen und Südwesten heran – häufig als organisierte Multizellen oder Gewitterlinien, die in den Abendstunden über die Stadt hinwegwandern. Dazu kommt die städtische Wärmeinsel: Innerstädtische Flächen speichern tagsüber Wärme und geben sie abends ab, was die Labilität über dem Zentrum erhöhen und heranziehende Zellen zusätzlich anfachen kann.
Im Umlandvergleich zeigt sich das deutlich. Die höchsten Werte im Berliner Raum erreichten 2025 Oberhavel (0,21 Blitze/km²), Potsdam (0,19) und das Havelland (0,18) – allesamt nordwestlich und westlich gelegen, dort, wo Fronten die Region zuerst erreichen. Berlin selbst landet mit 0,12 Blitzen pro km² im hinteren Drittel, bundesweit auf Rang 360 von 401 Kreisen. Die Hauptstadt ist damit deutlich blitzärmer als München oder Frankfurt am Main, die beide auf 0,61 kommen.
Die Gewittersaison konzentriert sich auf Juni bis August, mit einem Schwerpunkt am späten Nachmittag und frühen Abend. Der Mai und der September bringen eher frontgebundene Lagen, bei denen sich Gewitter schneller über die Stadt hinwegbewegen. Wer beobachten will, braucht in Berlin vor allem freien Horizont nach Westen, denn von dort kommt fast alles. Der Fernsehturm am Alexanderplatz bietet aus 203 Metern den weitesten Rundblick, der Panoramapunkt am Potsdamer Platz aus rund 100 Metern eine offene Terrasse. Frei zugänglich und kostenlos sind Teufelsberg und der benachbarte Drachenberg im Grunewald – mit gut 120 Metern die höchsten Erhebungen der Stadt und ein beliebter Platz, um aufziehende Zellen über dem Havelland zu verfolgen. Im Südosten geben die Müggelberge mit dem Müggelturm einen freien Blick über den Müggelsee.
Ein Hinweis, der in Berlin öfter zählt als anderswo: Die Stadt ist im Sommer voller Freiflächen, Seen und Parks – Tempelhofer Feld, Wannsee, Müggelsee. Genau dort ist man bei Gewitter am stärksten exponiert. Das Wolken- und Gewitterradar hilft, den Zeitpunkt abzuschätzen, an dem man sich besser in ein Gebäude zurückzieht.



