Gewitterradar Bayern
Sie wollen genau wissen, wo es in Bayern blitzt und donnert? Das Gewitterradar Bayern gibt Ihnen Aufschluss über diese Frage. Mit Hilfe dieses Gewitterradars können Sie sofort erkennen, ob Ihr Gebiet von einem Gewitter betroffen ist oder verschont bleibt. Auf diese Weise werden Sie immer informiert, wenn es zu dieser Zeit ein mögliches Gewitter gibt.
Neben dem Gewitterradar steht Ihnen auch ein Blitzradar für Bayern zur Verfügung. Während das Gewitterradar auch Informationen über Niederschläge liefern kann, liefert Ihnen das Blitzradar genaue Informationen darüber, wann und wo ein Blitz eingeschlagen hat. Die Kombination beider Karten ist ideal für die Vorhersage von Gewittern.
Gewitterradar Bayern
Das Gewitterradar zeigt Ihnen aktuelle Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Gewitter wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren.
Schwache Gewitter:
🔵 Blau & 🟢 Grün = schwacher Niederschlag
Mäßige Gewitter:
🟡 Gelb & 🟠 Orange = mäßiger Niederschlag
Starke Gewitter (Unwetterrisiko):
🔴 Rot & 🟣 Violett = sehr starker Niederschlag – Vorsicht ist geboten!
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine ⚡ Blitz-Symbole, die einzelne Blitzeinschläge in Echtzeit anzeigen. Sie erscheinen als kurzes, weißes Aufblitzen.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. So erkennen Sie die Zugrichtung und können abschätzen, wohin das Gewitter weiter zieht.
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Blitzradar Bayern
Das Blitzradar zeigt Ihnen die aktuellen Blitzeinschläge auf einer Karte. Die Farben kennzeichnen das Alter der erfassten Blitze.
Aktuelle Blitze:
⚪ = Blitze der letzten 20 Minuten (aktuell)
Ältere Blitze:
🟠 Orange & Rot = Blitze vor 20–80 Minuten
🔴 Dunkelrot = Blitze vor 1–2 Stunden
Reine Blitzaktivität:
Im Gegensatz zum Gewitterradar zeigt das Blitzradar nur die Blitzeinschläge selbst – nicht die Niederschlagsmenge. So sehen Sie exakt, wo die elektrische Aktivität am höchsten ist.
Tipp:
Nutzen Sie Gewitterradar und Blitzradar zusammen – das Gewitterradar zeigt die Niederschläge, das Blitzradar die Blitzaktivität. Beide zusammen geben Ihnen ein optimales Bild der aktuellen Gewittersituation.
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Wie häufig entstehen Gewitter in Bayern? Und wo blitzt es am intensivsten?
Bayern ist Deutschlands Blitzhauptstadt und teilt sich eine der höchsten Gewitteraktivitäten: Im Schnitt 0,43 Blitze pro Quadratkilometer pro Jahr – etwa 1,5× intensiver als der deutsche Durchschnitt von 0,28 Blitzen/km². Die Gründe liegen in Bayerns geografischer Lage: Die Alpennähe erzeugt kraftvolle Konvektionsauslöser, während Föhnlagen im Süden vor Gewittern extreme Instabilität aufbauen. Das kontinental geprägte Klima mit warmen, feuchten Sommern schafft ideale Bedingungen für Einzelzell- und auch superzellare Gewitter.
Die Top-Blitz-Hotspots konzentrieren sich im Alpenvorland: Kaufbeuren (1,23 Blitze/km²), Landsberg am Lech (1,09) und Fürstenfeldbruck (1,03) führen bayernweit an – alle im Süden gelegen, wo Alpenwind und Thermiken kollidieren.
Für Gewitter-Beobachter zeigt Bayern klassische alpine Konvektionsmuster. Im Juni bis August entstehen bei Hochdruck nachmittags Cumulonimbus-Zellen in den Alpen und im Voralpenland – optimal um 15:00–19:00 Uhr. Im Mai und September bringen atlantische Fronten großflächige Gewitterlinien. Die Föhn-Saison (Frühling und Herbst) erzeugt explosive Instabilität, wenn warme, trockene Föhnluft über feuchte Talluft trifft.
Beobachtungspunkte im Süden – der Olympiaturm München (190 m), die Zugspitze-Nähe (2.962 m), oder der Fernsehturm Nürnberg per Webcam – bieten dramatische Blickwinkel auf heranziehende Gewitterzellen. Im Alpenvorland (Berchtesgaden, Füssen) entstehen manche Jahre regelrechte „Gewitterstraßen“, wo Tag für Tag neue Zellen über denselben Gebirgszug aufsteigen. Im Gegensatz dazu bleibt das nördliche Bayern (Franken, Oberpfalz) deutlich gewitter-ärmer – ein reizvoller Kontrast für Sturm-Chaser.



