Regenradar Deutschland
Wie sieht das Wetter in meiner Region aus und wo regnet es gerade? Wo regnet es in den nächsten Stunden wie viel? Unser Regenradar beantwortet Ihnen diese Fragen und zeigt Ihnen mit der Regenkarte, in welchen Regionen von Deutschland, der Schweiz oder Österreich mit wie viel Niederschlag in den nächsten Stunden zu rechnen ist.
Egal, ob Sie einen Picknick-Ausflug in die Natur planen, eine Runde mit dem Rad unternehmen oder einfach nur wissen möchten, ob und wie viel es in den kommenden Stunden regnet: Sie finden auf unserem Niederschlagsradar Informationen über die Stärke und Menge des vorhergesagten Niederschlags. Wir lassen Sie nicht im Regen stehen.
Regenradar Deutschland
Das Niederschlagsradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge sowie Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
PLUS: Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Regenprognose Deutschland
Die Niederschlagsprognose zeigt Ihnen an, mit welcher Niederschlagsmenge Sie im ausgewählten Gebiet zu rechnen haben. Dabei können Sie einen Zeitraum festlegen, der von den nächsten 12 Stunden bis hin zu den nächsten 5 Tagen reicht.
Mithilfe des Markers können Sie die Niederschlagsmenge ablesen. Der Marker lässt sich auch in das Gebiet Ihrer Wahl verschieben.
Die Menge der Niederschläge in Millimeter wird Ihnen farblich angezeigt:
Schwache Niederschläge:
bis 3mm
Moderate Niederschläge:
bis 10mm
Mäßige Niederschläge
bis 25mm
Starke Niederschläge: bis 100mm
Sehr starke Niederschläge: bis zu 300mm
Unten können Sie noch auswählen, auf welchen Zeitraum sich die Regenprognose beziehen soll.
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Wie funktioniert ein Regenradar oder Niederschlagsradar?
Wenn der Himmel seine Pforten geöffnet hat, dann sehen Sie das im Niederschlagsradar sehr gut.
Foto von Anton Kudryashov
Ein Wetterradar sendet elektromagnetische Wellen aus, die von Regentropfen in der Atmosphäre reflektiert werden. Aus der Stärke dieser Reflexion können Meteorologen berechnen, wie viel Wasser in den Wolken vorhanden ist. Diese Technik wird auch Radarreflektivität genannt und wird in Dezibel (dBZ) gemessen.
Die Radarstationen in Deutschland sind strategisch verteilt — besonders in den flacheren norddeutschen Regionen und in den Gebirgsgegenden Süddeutschlands. Diese Netzwerk ermöglicht eine vollständige Abdeckung und eine räumliche Auflösung von nur wenigen Hundert Metern. Das macht das Regenradar zu einem der präzisesten Instrumente zur Niederschlagsbeobachtung.
Im Gegensatz zu Thermometern oder Blitzdetektoren kann ein Regenradar nicht nur lokale Daten erfassen, sondern zeigt die großflächigen Strukturen von Regengebieten. Das ist besonders wichtig, um Sturmzüge und Fronten zu verfolgen — ein großer Vorteil gegenüber punktuellen Messstationen.
Regenmengen in Deutschland: Regionale Unterschiede
Deutschland erleben regional sehr unterschiedliche Niederschlagsmengen — ähnlich wie bei der Blitzverteilung. Der Süden und die Mittelgebirgsregionen sind deutlich niederschlagsreicher als der flache Norden.
Die regenreichsten Regionen Deutschlands:
Die Alpen und die Alpenvorländer (Bayern und Baden-Württemberg) gehören zu Deutschlands regenreichsten Regionen. Bayern erhält durchschnittlich etwa 900 mm Niederschlag pro Jahr, Baden-Württemberg etwa 950 mm — deutlich über dem Deutschlandschnitt von etwa 700 mm. In besonders exponierten Lagen der Alpen selbst fallen allerdings 1.500–2.000 mm und mehr pro Jahr. Die topografische Lage ist entscheidend: Feuchte atlantische Luftmassen werden am Gebirge zum Aufsteigen gezwungen, kühlen ab und geben ihre Feuchtigkeit als Regen ab.
Das Schwarzwaldgebirge (Baden-Württemberg: ca. 950 mm), die Schwäbische Alb und die fränkischen Mittelgebirge folgen diesem Muster. Orte wie Freudenstadt im Schwarzwald oder Bad Tölz in Oberbayern verzeichnen überdurchschnittliche Jahreswerte, weil sie in höheren Lagen liegen. Mit dem Regenradar Rheinland-Pfalz können Sie auch die Mittelgebirgsregionen live beobachten.
Der trockene Norden und die Küstenregionen:
Die norddeutschen Tiefländer und die Küstenregionen sind deutlich trockener. Die Nordseeküste in Schleswig-Holstein und Bremen erhält im Schnitt nur 700–800 mm pro Jahr. Das liegt auch daran, dass Regensysteme aus Westen oft bereits ihre Feuchtigkeit über dem Atlantik, Großbritannien oder den Mittelgebirgen abgegeben haben, bevor sie die Küste erreichen. Mit den Regenradaren für Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg können Sie die Niederschlagsmuster in Norddeutschland live verfolgen.
Warum zeigt das Radar Regen, obwohl es bei mir nicht regnet?
Dies ist eine der häufigsten Fragen. Die Antwort liegt in der Höhe und dem Windtransport: Das Regenradar misst Wasser in der Luft — nicht am Boden. Ein Regengebiet kann sich über Ihren Kopf bewegen, aber wenn die Regentropfen lange genug fallen, verdampfen sie in den unteren Luftschichten wieder. Das passiert besonders bei:
- Trockener Luft: In südlichen oder südöstlichen Luftmassen sind die unteren Schichten oft trocken, obwohl oben in den Wolken Regen fällt
- Leichtem Nieselregen: Feine Wassertröpfchen werden vom Wind transportiert und erreichen den Boden nicht mehr
- Vorbeilaufenden Regensystemen: Der Wind kann Regen transportieren, bevor es bei Ihnen ankommt
Das Radarbildzeigt daher das, was in der Atmosphäre passiert — nicht unbedingt das, was am Boden ankommt. Das ist auch der Grund, warum das Regenradar manchmal einen Regenschauer zeigt, Sie aber trocken bleiben.
Zeitliche Versätze: Warum das Radar nicht live ist
Das Regenradar zeigt zwar aktuelle Daten, aber es gibt kleine Verzögerungen zwischen der Messung und der Darstellung:
- Messfrequenz: Moderne Radarstationen tasten die Atmosphäre alle 5–10 Minuten ab
- Datenübertragung und Verarbeitung: Die Daten werden an Rechenzentren übertragen, verarbeitet und kartiert
- Browser-Aktualisierung: Je nach Internetverbindung kann es weitere Sekunden dauern, bis die Karte auf Ihrem Gerät aktualisiert wird
Diese Verzögerungen sind minimal (typischerweise unter einer Minute), aber wichtig zu verstehen: Das, was Sie sehen, ist nicht exakt der Moment jetzt, sondern der Moment von vor wenigen Sekunden bis Minuten. Für Kurzfristprognosen ist das aber völlig ausreichend.
Wie sicher sind Radarvorhersagen wirklich?
Das Regenradar ist für Kurzfristprognosen (0–3 Stunden) extrem zuverlässig. Mit einer einfachen Extrapolation der Regengebiet-Bewegung erreichen Radarvorhersagen eine Trefferquote von oft über 90%. Das liegt daran, dass sich Regensysteme über kurze Zeiträume relativ vorhersagbar bewegen.
Für längerfristige Vorhersagen (6 Stunden und mehr) sinkt die Zuverlässigkeit deutlich. Das liegt unter anderem daran:
- Regengebiete können sich schnell intensivieren oder abschwächen
- Neue Zellen entstehen oder alte verschwinden
- Windrichtung und -geschwindigkeit in verschiedenen Höhen unterschiedlich sind
Deshalb ist die Kombination wichtig: Nutzen Sie das Regenradar für die aktuelle Situation und die nächsten 3 Stunden, aber verlassen Sie sich auf die klassische Wettervorhersage (z.B. des DWD für längerfristige Planungen.




