Wetterradar RLP (Rheinland-Pfalz)
Rheinland-Pfalz ist das neungrößte Bundesland Deutschlands und bedeckt eine Fläche von knapp 20.000 Quadratkilometern. Mit 4,9 Millionen Einwohnern hat das Bundesland eine ausgeprägte regionale Vielfalt: Die Westerwald, der Taunus, Rheinhessen, die Pfalz, der Siegerwald, die Eifel, der Hunsrück und die Mosel-Saar bilden unterschiedliche Landschaften und Klimazonen.
Rheinland-Pfalz ist weltweit bekannt für seine Weintradition. Fast drei Viertel aller deutschen Weine stammen aus diesem Bundesland – eine Handwerkstradition, die Jahrhunderte zurückreicht. Die Weinfeste, die über das Jahr verteilt stattfinden, ziehen Besucher aus ganz Deutschland an.
Das Wetter in Rheinland-Pfalz ist regional unterschiedlich. In den höheren Lagen der Eifel und des Westerwaldes kann es deutlich kühler sein als in den Rheinebenen. Das Regenradar zeigt Niederschlag in Echtzeit, während das Gewitterradar besonders in den wärmeren Monaten wichtig ist. Das Unwetterradar warnt vor extremen Wetterereignissen, und das Schneeradar ist in der kalten Jahreszeit relevant. Das allgemeine Wetterradar bietet immer einen schnellen Überblick über die aktuelle Situation in ganz Rheinland-Pfalz.
aktuelles Wetterradar RLP
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Wie ist das Wetter in Rheinland-Pfalz?
So oft scheint in Rheinland-Pfalz die Sonne:
Rheinland-Pfalz ist relativ sonnig mit durchschnittlich 1.608 Sonnenstunden pro Jahr – nur 27 Stunden unter dem Bundesdurchschnitt. Die kontinentale Lage des Rhein-Moseltals führt zu weniger Bewölkung als das atlantisch geprägte Westdeutschland. 2022 war mit 2.096 Stunden ein extremes Sonnenjahr. Im Vergleich zu Berlin und Schleswig-Holstein profitiert Rheinland-Pfalz deutlich von mehr Sonnenschein, besonders in den Höhenlagen der Eifel und des Hunsrück.
So Viel niederschlag gibt es in Rheinland-Pfalz:
Rheinland-Pfalz ist mit 793 mm Niederschlag praktisch im bundesweiten Durchschnitt – ein seltenes Merkmal für ein Mittelgebirgsland. Die Verteilung ist großflächig ungleich: Westwind-exponierte Hänge der Eifel sind nass, das Mosel- und Rheinthal deutlich trockener. 2024 war mit 931 mm überdurchschnittlich feucht. Damit liegt Rheinland-Pfalz zwischen den trockenen Nordseebundesländern wie Bremen und den extrem feuchten südwestdeutschen Regionen wie Saarland.
Gewitter und Blitze in Rheinland-Pfalz:
Rheinland-Pfalz ist gewitterarm mit einer Blitzdichte von 78,3 pro 100 km² – etwa 10% unter dem Bundesdurchschnitt. Das Moselthal und der Rheingraben erleben weniger Konvektion als das südliche Bergland. 2024 wurden etwa 8.900 Blitzeinschläge registriert – deutlich weniger als in Bayern und Sachsen. Die Tiefdruckgebiete vom Atlantik schwächen sich ab, bevor sie intensiv werden.
Temperaturen in Rheinland-Pfalz:
Rheinland-Pfalz hat mit 9,5°C eine mittlere Durchschnittstemperatur – 0,4°C über Deutschland. Die Täler des Rheins und der Mosel wirken als Wärmeinsel, während die Höhenlagen der Eifel kühler sind. Beim Klimawandel zeigt sich Rheinland-Pfalz mit +1,8°C Erwärmung seit 1975 im Trend der westdeutschen Länder, ähnlich wie Niedersachsen. Das wärmste Jahr war 11,2°C, deutlich kühler als Thüringen und Ostdeutschland.




