Wetterradar Ludwigshafen am Rhein
Ludwigshafen liegt auf der linken Rheinseite mitten in der Oberrheinischen Tiefebene, jener breiten Grabenlandschaft zwischen Pfälzerwald und Odenwald, die zu den wärmsten Landschaften Mitteleuropas gehört. Die Stadt selbst liegt auf rund 96 Metern über dem Meer, flach, offen und ohne jede Höhenlage, die kühle Luft festhalten könnte. Das Jahresmittel erreicht 11,1 °C und damit fast zwei Grad mehr als der deutsche Durchschnitt. Wie sich das Wetter über der Ebene gerade entwickelt, zeigt das Wetterradar; die überregionale Einordnung liefert das Wetterradar für Rheinland-Pfalz.
Zur natürlichen Wärmegunst kommt in Ludwigshafen ein Faktor, den kaum eine andere deutsche Stadt in dieser Größenordnung hat: Das BASF-Werk im Norden bedeckt rund zehn Quadratkilometer und damit gut ein Achtel der 77 Quadratkilometer großen Stadtfläche — eine Landschaft aus Rohrbrücken, Kesselhäusern und Kühltürmen, die ganzjährig Abwärme abgibt. Zusammen mit der dichten Bebauung zwischen Rathaus-Center und Hemshof entsteht eine ausgeprägte städtische Wärmeinsel, die man an Sommerabenden deutlich spürt, wenn die Parkinsel am Rheinufer merklich kühler ist als das Zentrum. Direkt gegenüber am rechten Rheinufer liegt Mannheim, nur durch den Strom getrennt. Wie wenig Regen diese Wärme begleitet, gehört zum selben klimatischen Gesamtbild.
aktuelles Wetterradar Ludwigshafen
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Wie ist das Wetter in Ludwigshafen?
Sonnenschein in Ludwigshafen am Rhein
So oft scheint in Ludwigshafen die Sonne:
Aus 50 ausgewerteten Jahren ergibt sich eine mittlere Sonnenscheindauer von 1.738,45 Stunden pro Jahr gegenüber 1.627,78 Stunden im deutschen Durchschnitt derselben Jahre — ein Plus von 110,67 Stunden oder 6,8 Prozent. Die Sonnenscheinbilanz liegt damit über und nicht unter dem bundesweiten Niveau — das Ergebnis der Lage im Oberrheingraben, wo die westlichen Mittelgebirge stabile Hochdrucklagen begünstigen. Die Spannweite der Einzeljahre ist beträchtlich und reicht von 1.465,7 Stunden im trüben Jahr 1977 bis zu 2.252,1 Stunden im außergewöhnlich sonnigen Jahr 2003 — jenem Sommer, der auch bundesweit als Hitzejahr in Erinnerung geblieben ist. Über die Zeit hat die Sonnenscheindauer deutlich zugenommen, von durchschnittlich 1.659,2 Stunden in den Jahren 1975 bis 1989 auf 1.891,3 Stunden seit 2015; der bundesweite Mittelwert stieg im selben Vergleich von 1.518,1 auf 1.767,4 Stunden, der relative Vorsprung der Region ging damit leicht von 9,3 auf 7,0 Prozent zurück. Zur Einordnung der Datengrundlage: Für 2018 liegt kein Messwert vor, und die DWD-Reihe wird als gemeinsame Referenz für den Rhein-Neckar-Raum geführt, beschreibt also die Region und nicht allein das Stadtgebiet. Das Wolkenradar ergänzt diese Jahresbilanz um das, was ein Mittelwert nicht zeigen kann: wann genau die Wolken kommen und wann sie aufreißen.
Regen in Ludwigshafen am Rhein
So oft und so viel regnet es in Ludwigshafen:
Aus 49 ausgewerteten Jahren ergibt sich ein Jahresmittel von 656,12 Millimetern gegenüber 790,75 Millimetern im deutschen Durchschnitt derselben Jahre — ein Defizit von 134,63 Millimetern oder 17,0 Prozent. Die Spannweite ist erheblich und reicht von 420,6 Millimetern im ausgesprochen trockenen Jahr 2003 bis zu 901,3 Millimetern im nassen Jahr 1981, also mehr als das Doppelte. Über die Zeit hat sich das Niveau leicht nach unten verschoben: von durchschnittlich 685,7 Millimetern in den Jahren 1975 bis 1989 auf 626,4 Millimeter seit 2015. Weil der bundesweite Mittelwert im selben Vergleich ebenfalls fiel, von 793,5 auf 736,5 Millimeter, ist das kein rein lokales Signal — der relative Rückstand blieb mit 13,6 beziehungsweise 14,9 Prozent nahezu unverändert. Zur Einordnung der Datengrundlage: Die Jahre 2020 und 2023 enthalten keinen Messwert, und die zugrunde liegende DWD-Reihe wird als gemeinsame Referenz für den Rhein-Neckar-Raum geführt, gilt also für die Region und nicht allein für das Stadtgebiet. Für die Beobachtung im Regenradar heißt das: Auf einem insgesamt trockenen Grundniveau fallen einzelne kräftige Zellen umso stärker ins Gewicht.
Gewitter und Blitze in Ludwigshafen am Rhein
So oft blitzt und donnert es in Ludwigshafen:
Über die Jahre 2015 bis 2025 kommt Ludwigshafen auf eine mittlere Blitzdichte von 0,56 Einschlägen pro Quadratkilometer gegenüber 0,64 im bundesweiten Mittel — ein Faktor von 0,87. Die Streuung zwischen den Jahren ist groß und reicht von nur 13 registrierten Einschlägen in den ruhigen Jahren 2022 und 2025 (jeweils 0,16 pro Quadratkilometer) bis zu 88 Einschlägen im aktivsten Jahr 2018 (1,08 pro Quadratkilometer), ein Verhältnis von fast 1:7. Rechnet man 2018 heraus, sinkt die mittlere Dichte auf 0,50 pro Quadratkilometer und der Faktor auf 0,79 — die Einordnung als leicht unterdurchschnittlich blitzaktiver Standort verschiebt sich dadurch also, bleibt aber in derselben Richtung. Aufschlussreich sind zwei gegenläufige Jahre: 2019 lag Ludwigshafen mit 0,96 weit über dem bundesweiten Wert von 0,58, während es 2015 mit 0,47 deutlich darunter blieb, obwohl Deutschland damals mit 0,89 den höchsten Wert der ganzen Reihe erreichte. Solche Abweichungen sind typisch für konvektive Ereignisse: Entscheidend ist die Zugbahn einzelner Gewitterlinien, nicht der bundesweite Sommerverlauf. Für Beobachter bedeutet das, dass sich der Blick ins Gewitterradar gerade an schwülen Nachmittagen lohnt, wenn sich über dem Pfälzerwald im Westen die ersten Zellen aufbauen.
Temperaturen in Ludwigshafen am Rhein
So warm und kalt ist es in Ludwigshafen:
Über die vollständige Reihe von 1975 bis 2025 ergibt sich ein Jahresmittel von 11,08 °C gegenüber 9,11 °C im deutschen Durchschnitt derselben Jahre — ein Überschuss von 1,97 Grad. Die einzelnen Jahre reichen von 9,4 °C im kühlen Jahr 1985 bis zu 12,8 °C, die zweimal erreicht wurden, 2022 und 2023. Der Vergleich der Zeitabschnitte zeigt eine deutliche Erwärmung: von 10,28 °C im Mittel der Jahre 1975 bis 1989 auf 12,05 °C seit 2015, also um rund 1,8 Grad. Der bundesweite Mittelwert stieg im selben Vergleich von 8,31 auf 10,14 °C und damit praktisch im Gleichschritt — der Ludwigshafener Wärmevorsprung ist also keine jüngere Entwicklung, sondern eine konstante Eigenschaft des Standorts. Verantwortlich sind die tiefe, geschützte Lage im Oberrheingraben, an dem die westlichen Mittelgebirge kalte Luftmassen abhalten, und der städtisch-industrielle Wärmeeintrag. Zur Einordnung der Datengrundlage: Für den Rhein-Neckar-Raum führt der Deutsche Wetterdienst eine gemeinsame Referenzreihe, die ausgewerteten Werte beschreiben also das Klima der Region und nicht ausschließlich das Ludwigshafener Stadtgebiet. Im Wetterradar lässt sich verfolgen, wie sich dieses milde Ebenenklima von Tag zu Tag ausprägt.




