Wetterradar Kassel
Kassel liegt nicht im milden Rheingraben, sondern mitten in Deutschland im Kasseler Becken, eingerahmt vom Habichtswald im Westen und dem Kaufunger Wald im Osten. Diese Kessellage sorgt in klaren Nächten dafür, dass sich kalte Luft im Talgrund sammelt, während die Fulda die Stadt in einem weiten Bogen durchfließt. Im Jahresmittel liegt die Temperatur bei rund 9,8 °C und damit knapp unter dem deutschen Durchschnitt von etwa 10,2 °C — wer wissen will, was sich gerade über dem Becken zusammenbraut, wirft einen Blick ins Wetterradar; die überregionale Perspektive liefert das Wetterradar für Hessen.
Anders als das deutlich wärmere Frankfurt am Main weiter südlich profitiert Kassel nicht von einer geschützten Weinbau-Ebene, sondern liegt zentraler und etwas höher im Land — das drückt die Mittelwerte spürbar. Passend dazu fällt auch der Niederschlag unterdurchschnittlich aus, während die Sonnenscheindauer durch häufige Nebel- und Inversionslagen im Becken ebenfalls unter dem Bundesschnitt bleibt. Diese kühle, wechselhafte Grundstimmung macht das Wetterradar zu einem verlässlichen Begleiter für den Alltag in Nordhessen.
aktuelles Wetterradar Kassel
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Wie ist das Wetter in Kassel?
Sonnenschein in Kassel
So oft scheint in Kassel die Sonne:
Im Mittel der verfügbaren Jahre 2014 bis 2024 (ohne 2017) erreicht Kassel rund 1.687 Sonnenstunden pro Jahr, während Deutschland im selben Zeitraum auf etwa 1.780 Stunden kam — ein Rückstand von rund 5 Prozent. Die Jahreswerte reichen von 1.454 bis 1.982 Stunden. Die unterdurchschnittliche Sonnenbilanz passt zum Gesamtbild der Kessellage: Die windgeschützte Position zwischen den umliegenden Mittelgebirgen begünstigt neben nächtlicher Kälte auch die Bildung von Nebel und Hochnebel, die insbesondere in den dunkleren Monaten die Sonne blockieren können. (Hinweis: Für 2017 und 2025 liegen keine Werte vor.) Damit fügt sich Kassel in ein stimmiges Bild ein — kühler, trockener und zugleich sonnenärmer als der Bundesschnitt, geprägt von seiner geschützten Tallage. Das Wolkenradar hilft dabei, den Moment abzupassen, in dem sich der Nebel über dem Becken lichtet.
Regen in Kassel
So oft und so viel regnet es in Kassel:
Mit durchschnittlich rund 687 Millimetern pro Jahr (2014–2024) liegt Kassel etwa 10 Prozent unter dem bundesweiten Mittel von rund 762 Millimetern im selben Zeitraum. Die Jahressummen bewegen sich zwischen 458 und 901 Millimetern — eine für ein Mittelgebirgsbecken typisch breite Spanne. Die Trockenheit erklärt sich aus der Kessellage: Die umgebenden Höhenzüge Habichtswald, Kaufunger Wald und Reinhardswald bremsen und entwässern die anziehenden Luftmassen teilweise schon, bevor sie das Becken erreichen. (Hinweis: Für 2025 liegt kein Niederschlagswert vor.) Für den Alltag bedeutet das nicht automatisch trockenes Wetter — kurze, intensive Schauer und Gewitterzellen können auch hier binnen Minuten für hohe Regenmengen sorgen, weshalb sich ein Blick ins Regenradar vor Ausflügen ins Umland lohnt.
Gewitter und Blitze in Kassel
So oft blitzt und donnert es in Kassel:
Zwischen 2015 und 2025 registrierte Kassel im Mittel rund 48 Blitzeinschläge pro Jahr, was einer Blitzdichte von etwa 0,4 pro Quadratkilometer entspricht — deutlich weniger als der Bundesschnitt von 0,64 pro Quadratkilometer, ein Faktor von 0,67. Die Kessellage mit ihrer eher kühlen, weniger feuchtwarmen Sommerluft begünstigt seltener die kräftige Konvektion, die für ausgeprägte Gewitterzellen nötig ist. Die Streuung zwischen den Jahren ist dennoch groß: Das Spitzenjahr 2017 kam auf 105 Einschläge und 0,93 pro Quadratkilometer, während ruhige Jahre wie 2022 nur 16 Einschläge beziehungsweise 0,14 pro Quadratkilometer erreichten — ein Verhältnis von etwa 1:7. Solche Ausreißerjahre zeigen, dass auch ein grundsätzlich blitzarmer Standort wie Kassel in einzelnen Sommern von kräftigen Gewitterlagen getroffen werden kann, weshalb sich das Gewitterradar gerade in solchen Phasen lohnt.
Temperaturen in Kassel
So warm und kalt ist es in Kassel:
Über den Zeitraum 2014 bis 2025 liegt die Jahresdurchschnittstemperatur Kassels bei rund 9,8 °C, während Deutschland im selben Zeitraum im Mittel etwa 10,2 °C erreichte — ein Rückstand von rund 0,3 Grad beziehungsweise gut 3 Prozent. Die einzelnen Jahre schwanken zwischen 8,7 °C und 10,6 °C. Die kühlere Bilanz passt zur Lage im Kasseler Becken: Umgeben von den Mittelgebirgen Habichtswald, Kaufunger Wald und Reinhardswald sammelt sich in windschwachen, klaren Nächten kalte Luft im Talkessel, was besonders die nächtlichen Minima drückt. Anders als in den milden Flussebenen am Rhein oder Main fehlt Kassel die wärmende Weitläufigkeit einer offenen Beckenlandschaft. Das Wetterradar zeigt, wie sich Warm- und Kaltluftmassen über dem Becken ablösen und wann sich die nächste spürbare Wetteränderung ankündigt.




