Wolkenradar Kaiserslautern
Über der Kaiserslauterer Senke entwickelt sich die Bewölkung nach zwei sehr unterschiedlichen Mustern, und das Wolkenradar macht beide sichtbar. Im Winterhalbjahr sammelt sich in der windgeschützten Mulde feuchte, kalte Luft; legt sich darüber eine Inversion, hält sich Nebel oder Hochnebel oft den ganzen Tag, während die Kuppen des Pfälzerwalds darüber in der Sonne liegen. Im Sommerhalbjahr dagegen türmen sich über dem aufgeheizten Waldgebiet nachmittags Quellwolken auf, die sich im Radarbild deutlich abzeichnen. Wie sich solche Wolkenfelder großräumig verteilen, zeigt das Wolkenradar für Rheinland-Pfalz.
Für Rheinland-Pfalz insgesamt weist der DWD im langjährigen Mittel rund 1.608 Sonnenstunden im Jahr aus und liegt damit fast genau auf dem deutschen Niveau. Was ein solcher Jahreswert nicht abbildet, ist die Tagesdynamik, und genau die prägt den Eindruck vor Ort: Ein Novembermorgen, an dem der Nebel bis mittags in der Senke steht und dann in einer halben Stunde aufreißt, taucht in keiner Statistik auf. Wie warm es dabei über der Stadt wird, zeigt das Wetterradar für Kaiserslautern; nordöstlich, am Rhein, liegt Mainz in einer ganz anderen Landschaft.
aktuelles Wolkenradar Kaiserslautern
Auf unserer Wolkenkarte, die anhand echter Satellitenbilder dargestellt wird, sind die Wolkengebiete durch eine grau-weiße Einfärbung für Sie sichtbar dargestellt. Je „weißer“ und deutlicher die Einfärbung ist, umso dichter ist hier die Bewölkung. Ebenfalls werden Gewitter als weiß-violette Blitzsymbole angezeigt.
Eine grau eingefärbte Fläche deutet im Umkehrschluss auf eine relativ schwache Bewölkung mit gelegentlichem Sonnenschein hin.
Mit dem Cursor (rotes Dreieck) unten links auf der Wolkenkarte können Sie den bisherigen Verlauf der Bewölkung auf der Karte sichtbar darstellen. Wenn Sie eine Prognose für die Zukunft sehen möchten, dann sollten Sie einen Blick in die Wolkenvorhersage (rechts oder bei Nutzung eines Smartphones nun folgend) werden.
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Wolken-Vorhersage Für Kaiserslautern
Wenn Sie die Sonne sehen möchten, dann sollten Sie sich am besten an einem Ort befinden, der auf unserer Wolkenvorhersage gelb markiert ist – denn dort können Sie mit wolkenlosem Himmel rechnen.
Eine graue Färbung hingegen bedeutet eine leichte Bewölkung, eine weiße Färbung starke Bewölkung. Niederschläge werden ebenfalls für die nächsten Stunden prognostiziert: Wenn sie eine blaue (geringer Niederschlag) bis grün-gelbliche Färbung (hohe Niederschlagsmenge) auf der Karte feststellen, wissen Sie, dass es in diesem Gebiet Regen geben wird.
Mit dem Cursor (rotes Dreieck) unten links auf dem Wolkenradar können Sie den zukünftigen Verlauf der Bewölkung auf der Karte sichtbar darstellen. So erfahren Sie, wie sich die Bewölkung in den nächsten 36 Stunden verändert.
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So oft scheint in Kaiserslautern die Sonne:
Bei der Sonnenscheindauer muss die Datenlage vorweggeschickt werden: Eine aktuelle Messreihe für Kaiserslautern gibt es nicht. Die städtische DWD-Reihe umfasst die Jahre 1975 bis 1993 und bricht danach ab. Als Orientierungsgröße für die Gegenwart dient deshalb der Landeswert für Rheinland-Pfalz — er liegt über die Jahre 1975 bis 2025 bei 1.608,23 Sonnenstunden im Jahr gegenüber 1.635,38 Stunden im bundesweiten Durchschnitt desselben Zeitraums, also nur 1,7 Prozent darunter. Das ist ausdrücklich ein Landes- und kein Stadtwert; er mittelt die sonnenreichen Rheinlagen mit den trüberen Höhen von Eifel und Westerwald zusammen. Die historische Kaiserslauterer Reihe lohnt daneben einen eigenen Blick: In den 18 gemessenen Jahren kam die Stadt auf 1.478,67 Sonnenstunden gegenüber 1.531,79 Stunden im deutschen Mittel derselben Jahre — ein Rückstand von 53,12 Stunden oder 3,5 Prozent. Die Einzeljahre reichten von 1.287,0 bis 1.836,8 Stunden. Diese Werte beschreiben allerdings einen Zeitraum, der mehr als drei Jahrzehnte zurückliegt, und sie stammen aus einer Zeit anderer Messtechnik; in die Gegenwart fortschreiben lassen sie sich nicht. Was sie stützen, ist die Größenordnung: leicht unter dem Bundesschnitt, ohne dramatische Abweichung. Damit bleibt das Wolkenradar hier das genauere Instrument — es zeigt die Bewölkung über der Stadt in dem Moment, in dem sie entsteht.




