Wetterradar Stuttgart
Stuttgart ist die Landeshauptstadt Baden-Württembergs und liegt im Neckarbecken, einer Kesseltal-Lage, die das lokale Wettergeschehen nachhaltig prägt. Mit etwa 623.000 Einwohnern ist Stuttgart ein wirtschaftliches Zentrum und kultureller Mittelpunkt der Region. Die Stadt grenzt an die Schwäbische Alb im Süden und den Schwarzwald im Westen.
Das Klima in Stuttgart zeichnet sich durch warme Sommer und moderate Winter aus, wobei die Kesseltal-Lage zu charakteristischen Phänomenen führt: Wärmestau im Sommer, Hochnebelneigung im Winter und regelmäßige Gewitterentstehung in den Übergangsjahreszeiten. Ob bei schönem oder regnerischem Wetter — mit unserem Wetterradar bleiben Sie informiert. Ergänzend nutzen Sie das Gewitterradar in der warmen Jahreszeit, das Unwetterradar für Warnungen, das Schneeradar in den Wintermonaten und das Wolkenradar zur Vorhersage von Sonnenstunden.
aktuelles Wetterradar Stuttgart
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
powered by wetteronline.de
Wie ist das Wetter in Stuttgart?
Sonnenschein in Stuttgart
So oft scheint in Stuttgart die Sonne:
Die saisonale Asymmetrie ist beachtlich: Während Dezember mit durchschnittlich etwa 30–35 Stunden Sonnenschein deutlich der trübste Monat ist, scheint die Sonne im Juli mit etwa 210–220 Stunden intensiv. Ein Unterschied von etwa 180–190 Stunden zwischen dunkelster und hellster Zeit unterstreicht die extreme kontinentale Prägung des Klimas. Im Sommer entstehen über den bewaldeten Höhen um Stuttgart nachmittags oft kräftige Quellwolken, die vom Wolkenradar deutlich sichtbar werden und auf lokale Konvektion hindeuten. Westliche Höhenströmungen bringen in regelmäßigen Abständen Atlantik-Systeme, unterbrochen durch Hochdruckphasen mit klarem Himmel.
Regen in Stuttgart
So oft und so viel regnet es in Stuttgart:
Der Niederschlag Stuttgarts variiert deutlich von Jahr zu Jahr, bewegt sich aber im Durchschnitt bei 693 Millimetern pro Jahr — ein Wert leicht unter dem Bundesschnitt von 792 mm. Die historische Spannweite reicht von extrem trockenen Jahren mit etwa 470 mm bis zu außergewöhnlich feuchten Jahren mit über 1.100 mm, eine Varianz, die typisch für die Lage an der Schnittstelle zwischen atlantischen und mediterranen Einflüssen ist. Besonders ergiebige Niederschlagsereignisse entstehen, wenn kräftige Mittelmeer-Tiefdrucksysteme in die Region vordringen und orografische Hebung an den Kesselrändern zusätzliche Regenmengen auslöst. Die Verteilung über das Jahr ist dabei weniger durch saisonale Rhythmen als durch großräumige Zirkulationsmuster bestimmt, weshalb eine kontinuierliche Beobachtung des Regenradars für Prognosen und Planung essentiell ist.
Gewitter und Blitze in Stuttgart
So oft blitzt und donnert es in Stuttgart:
Die Blitzstatistiken Stuttgarts offenbaren massive Schwankungen zwischen den Jahren: Die gemessenen Werte rangieren von 59 bis zu 438 Einschlägen — eine Varianzspanne von etwa 1:7, die unterstreicht, wie stark Konvektionsbedingungen Jahr für Jahr variieren können. Der Durchschnitt von 178 Einschlägen pro Jahr macht deutlich, dass selbst vermeintlich „ruhige“ Jahre in Stuttgart noch deutlich über dem Bundesschnitt liegen. Diese Variabilität hängt mit großräumigen Zirkulationsmustern zusammen — veränderte Atlantik-Zyklen und Nordatlantische Oszillationen beeinflussen die lokale Gewitterhäufigkeit erheblich. Die Kesseltal-Lage verstärkt diese Effekte durch orografische Konvektion, weshalb Stuttgart auch in „ruhigen“ Jahren immer noch als exponierte Gewitterzone gelten muss. Für Beobachter bedeutet dies: Das Gewitterradar ist kein optionales Tool, sondern essentiell für informierte Sicherheitsentscheidungen.
Temperaturen in Stuttgart
So warm und kalt ist es in Stuttgart:
Die Temperaturentwicklung Stuttgarts über die letzten Jahrzehnte zeigt einen klaren Erwärmungstrend: Der langjährige Jahresdurchschnitt liegt bei 9,7 °C und damit spürbar über dem Bundesschnitt von 9,1 °C. Die Spannweite der Jahresmittelwerte reicht von kühlen 7,9 °C in kälteren Jahren bis zu warmen 11,4 °C in den wärmsten Jahren — eine Bandbreite von 3,5 Grad, die die natürliche Variabilität des Klimas verdeutlicht. Besonders auffällig ist der stetige Anstieg seit den 1970er Jahren: Während frühere Jahrzehnte häufiger im Bereich um 9 °C lagen, verschiebt sich der Schwerpunkt zunehmend nach oben. Die geschützte Kesseltal-Lage wirkt dabei als natürlicher Wärmespeicher — die umrahmenden Höhen halten Kaltluftzufuhr zurück und verstärken den städtischen Wärmeinseleffekt. Dies macht Stuttgart zu einer der wärmsten Metropolen Deutschlands und erklärt die milden, oft frühen Frühjahre und langen, warmen Sommer, die im Wetterradar Jahr für Jahr sichtbar werden.




