Wetterradar Pforzheim
Pforzheim, die „Goldstadt“, liegt am Nordrand des Schwarzwaldes dort, wo Enz, Nagold und Würm zusammenfließen — ein Tor zwischen dem offenen Kraichgau und den bewaldeten Höhen des Gebirges. Diese Lage prägt das Wetter: Im Mittel der Reihe ab 2006 erreicht die Jahresdurchschnittstemperatur rund 10,4 °C und liegt damit etwa 0,7 Grad über dem bundesweiten Schnitt desselben Zeitraums von etwa 9,8 °C. Das aktuelle Wettergeschehen zeigt das Wetterradar in Echtzeit; die überregionale Einordnung liefert das Wetterradar für Baden-Württemberg.
Als Übergangsstandort vereint Pforzheim milde Tallagen mit der Nähe zum Schwarzwald. Der Niederschlag bewegt sich mit rund 780 Millimetern pro Jahr etwa im Bundesschnitt — spürbar mehr als in der trockenen Rheinebene, aber weniger als am regenreichen Südschwarzwald. Aus den engen Flusstälern fließt in klaren Nächten kühle Luft in das Becken, was für einen ausgeprägten Tag-Nacht-Kontrast sorgt. Ein abwechslungsreiches Übergangsklima, das die Beobachtung über das Wetterradar besonders interessant macht.
aktuelles Wetterradar Pforzheim
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Wie ist das Wetter in Pforzheim?
Sonnenschein in Pforzheim
So oft scheint in Pforzheim die Sonne:
Hinweis: Für Pforzheim liegt keine durchgehende Sonnenscheinreihe des DWD vor, daher lässt sich hier kein Jahresmittel der Sonnenstunden angeben. Qualitativ ist Pforzheims Bewölkung stark von der Übergangslage zwischen Kraichgau und Schwarzwald geprägt. Zwei Muster dominieren: Im Winterhalbjahr staut sich in den Flusstälern und im Becken bei windschwachen Hochdrucklagen häufig zäher Nebel, der die Sonne über Stunden oder Tage verdecken kann, während die höher gelegenen Schwarzwaldflächen mitunter darüber im Klaren liegen. Im Sommerhalbjahr dagegen bestimmen konvektive Wolken das Bild — feuchtwarme Luft steigt an den Waldhöhen auf und bildet mächtige Quellwolken, die zu den mitunter kräftigen Gewittern der Region führen. Das Wolkenradar ist deshalb gerade in Pforzheim aufschlussreich: Es zeigt sowohl die winterlichen Nebellagen in den Tälern als auch das sommerliche Aufquellen der Wolken über dem Schwarzwaldrand.
Regen in Pforzheim
So oft und so viel regnet es in Pforzheim:
Mit rund 780 Millimetern im Mittel der Jahre ab 2006 liegt Pforzheim nahezu genau im deutschen Durchschnitt (etwa 767 mm desselben Zeitraums) — die Stadt ist damit weder ausgesprochen trocken noch besonders nass, sondern ein typischer Übergangsstandort. Die Spannweite der Jahreswerte reicht von etwa 630 mm in einem trockenen bis über 910 mm in einem feuchten Jahr und zeigt, wie stark der Niederschlag von der jeweiligen Großwetterlage abhängt. Charakteristisch ist die Randlage zum Schwarzwald: Trifft feuchte Westluft auf die ansteigenden Höhen, verstärkt die beginnende Hebung die Regenmengen gegenüber der Rheinebene. Die intensivsten Ereignisse gehen dabei häufig auf konvektive Sommergewitter zurück, deren Zellen sich rasch entwickeln — kurzlebige Starkregen, die sich mit dem Regenradar am besten verfolgen lassen.
Gewitter und Blitze in Pforzheim
So oft blitzt und donnert es in Pforzheim:
Die Blitzstatistik Pforzheims liegt im langjährigen Mittel mit 68 Einschlägen pro Jahr und einer Dichte von 0,66 pro Quadratkilometer nahezu auf dem Bundesniveau (0,64/km²) — die Stadt ist damit kein ausgesprochener Gewitter-Hotspot, aber auch nicht auffällig ruhig. Bemerkenswert ist vor allem die enorme Streuung: Die Werte reichen von nur 12 Einschlägen in einem sehr ruhigen bis zu 177 im aktivsten Jahr, ein Verhältnis von rund 1:15. Einzelne konvektiv extrem aktive Jahre heben den Höchstwert weit über das übliche Niveau, während viele Jahre unauffällig verlaufen. Diese Ausschläge hängen von den großräumigen Wetterlagen ab, die bestimmen, wie oft feuchtwarme Luft über der Region und am Schwarzwaldrand für Gewitter sorgt. Für Beobachter zählt daher weniger der Durchschnitt als die einzelnen kräftigen Gewittertage — und für die ist das Gewitterradar das richtige Werkzeug.
Temperaturen in Pforzheim
So warm und kalt ist es in Pforzheim:
Die Temperaturreihe ab 2006 zeigt für Pforzheim ein Jahresmittel von rund 10,4 °C — etwa 0,7 Grad über dem deutschen Durchschnitt desselben Zeitraums (rund 9,8 °C). Die einzelnen Jahre reichen von kühlen 8,6 °C bis zu 11,6 °C, mit einem klar steigenden Trend: Die wärmsten Jahre der Reihe liegen sämtlich im jüngsten Abschnitt. Die Lage am Zusammenfluss dreier Flüsse bringt einen charakteristischen Gegensatz mit sich — während die Sommer im geschützten Becken warm werden, fließt in wolkenarmen Nächten kühle Luft aus den Schwarzwaldtälern zusammen und sorgt für frische Nächte und im Winter für Frost. Da die Messreihe erst 2006 beginnt, bildet sie überwiegend die bereits erwärmte jüngere Klimaphase ab. Im Wetterradar lässt sich dieses Zusammenspiel aus milden Tagen und kühlen Talnächten gut nachvollziehen.




