Wetterradar Heilbronn
Heilbronn liegt eingebettet im Neckarbecken, umgeben von sonnenverwöhnten Weinbergen — und doch erzählt das Wetter der Käthchenstadt eine differenzierte Geschichte. Im Mittel der Reihe ab 2008 liegt die Jahresdurchschnittstemperatur bei rund 9,0 °C und damit etwas unter dem bundesweiten Schnitt desselben Zeitraums von etwa 9,8 °C. Der Grund liegt in der Beckenlage: In klaren Nächten sammelt sich kühle Luft am Talboden, was die Jahresbilanz dämpft — während die umliegenden Hänge warm genug für den Weinbau bleiben. Das aktuelle Wettergeschehen zeigt das Wetterradar in Echtzeit; die überregionale Einordnung liefert das Wetterradar für Baden-Württemberg.
Trotz des gemäßigten Temperaturmittels ist Heilbronn klimatisch begünstigt: Der Niederschlag fällt mit rund 667 Millimetern pro Jahr deutlich unterdurchschnittlich aus, und die Sonnenscheindauer liegt mit etwa 1.771 Stunden leicht über dem Mittel. Trocken, recht sonnig und mit ausgeprägtem Tag-Nacht-Kontrast im Becken — ein Klima, das den berühmten Weinbau der Region trägt und die Beobachtung über das Wetterradar lohnend macht.
aktuelles Wetterradar Heilbronn
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Wie ist das Wetter in Heilbronn?
Sonnenschein in Heilbronn
So oft scheint in Heilbronn die Sonne:
Mit einem Mittel von rund 1.771 Sonnenstunden (Reihe ab 2008) liegt Heilbronn leicht über dem deutschen Durchschnitt desselben Zeitraums von etwa 1.714 Stunden — ein moderater, aber beständiger Vorsprung, der zum trockenen Charakter der Beckenlage passt. Die einzelnen Jahre streuen breit, von etwa 1.460 Stunden in wolkenreichen bis über 2.140 Stunden in ausgesprochen klaren Jahren. Getragen wird die gute Bilanz von den häufigen Hochdrucklagen und dem geringen Niederschlag, während im Winterhalbjahr zäher Beckennebel die Sonnenausbeute der dunklen Monate drücken kann. Besonders anschaulich wird dieses Phänomen durch den Höhenunterschied zwischen Talsohle und den umgebenden Weinberghöhen: Während die Stadt im Nebel liegt, kann der Wartberg bereits in der Sonne stehen — ein Musterbeispiel winterlicher Inversionslage, das sich im Wolkenradar gut verfolgen lässt.
Regen in Heilbronn
So oft und so viel regnet es in Heilbronn:
Mit rund 667 Millimetern im Mittel der Jahre ab 2008 gehört Heilbronn zu den trockeneren Großstädten und liegt etwa 13 Prozent unter dem deutschen Durchschnitt desselben Zeitraums (rund 769 mm). Verantwortlich ist die geschützte Lage im Neckarbecken, das im Windschatten der umgebenden Höhen liegt und einen Teil der atlantischen Feuchtigkeit abbekommt, bevor sie die Stadt erreicht. Die Spannweite der Jahreswerte reicht von etwa 510 mm in einem sehr trockenen bis über 830 mm in einem nassen Jahr und zeigt, wie stark der Niederschlag von der jeweiligen Zirkulation abhängt. Die ergiebigsten Ereignisse gehen meist auf konvektive Sommergewitter zurück, deren Zellen sich rasch aufbauen und lokal große Mengen bringen — kurzlebige Starkregen, die sich mit dem Regenradar am zuverlässigsten verfolgen lassen.
Gewitter und Blitze in Heilbronn
So oft blitzt und donnert es in Heilbronn:
Die Blitzstatistik Heilbronns liegt im langjährigen Mittel mit 64 Einschlägen pro Jahr und einer Dichte von 0,60 pro Quadratkilometer knapp unter dem Bundesschnitt (0,64/km²) — die Stadt ist damit keine ausgesprochene Gewitterhochburg. Umso auffälliger ist die enorme Streuung zwischen den Jahren: Die Werte reichen von nur 17 Einschlägen in einem sehr ruhigen bis zu 156 im aktivsten Jahr, ein Verhältnis von rund 1:9. Einzelne konvektiv sehr aktive Jahre heben den Höchstwert weit über das übliche Niveau, während viele Jahre unauffällig verlaufen. Diese Ausschläge hängen von den großräumigen Wetterlagen ab, die bestimmen, wie oft feuchtwarme Luft über dem Neckarbecken für Gewitter sorgt. Für Beobachter zählt daher weniger der Durchschnitt als die einzelnen kräftigen Gewittertage — und für die ist das Gewitterradar das richtige Werkzeug.
Temperaturen in Heilbronn
So warm und kalt ist es in Heilbronn:
Die Temperaturreihe ab 2008 zeigt für Heilbronn ein Jahresmittel von rund 9,0 °C — etwa 0,7 Grad unter dem deutschen Durchschnitt desselben Zeitraums (rund 9,8 °C). Dieser auf den ersten Blick überraschende Befund für eine Weinbauregion erklärt sich durch die Beckenlage im Neckartal: In wolkenarmen Nächten fließt kühle Luft von den umgebenden Höhen in die Talsohle und sammelt sich dort, was die Jahresbilanz messbar senkt. Die einzelnen Jahre reichen von kühlen 7,2 °C bis zu 10,1 °C, mit einem klar steigenden Trend — die wärmsten Jahre der Reihe liegen sämtlich im jüngsten Abschnitt. Da die Messreihe erst 2008 beginnt, bildet sie überwiegend die bereits erwärmte jüngere Klimaphase ab. Im Wetterradar lässt sich der Kontrast zwischen kühlen Talnächten und warmen, sonnigen Tagen über den Weinbergen gut nachvollziehen.




