Wetterradar Freiburg
Freiburg gilt als wärmste Großstadt Deutschlands — und die Zahlen geben dem Ruf recht. Am Westrand des Schwarzwaldes, wo sich der Breisgau zur Oberrheinebene öffnet, erreicht die Jahresdurchschnittstemperatur 11,4 °C und übertrifft den bundesweiten Schnitt von 9,1 °C um satte 2,3 Grad. Diese Wärmegunst, gepaart mit südlichem Flair und langen Sommern, hat Freiburg den Beinamen „Toskana Deutschlands“ eingebracht. Das aktuelle Wettergeschehen zeigt das Wetterradar in Echtzeit; für den Überblick über die gesamte Region dient das Wetterradar für Baden-Württemberg.
Doch Freiburgs Klima ist mehr als nur warm. Trotz der Wärme fällt hier reichlich Niederschlag — der nahe Schwarzwald zwingt feuchte Luft zum Aufsteigen und beschert der Stadt überdurchschnittliche Regenmengen. Gleichzeitig zählt die Sonnenscheindauer mit rund 1.783 Stunden zu den höchsten des Landes. Warm, sonnig und zugleich regenreich: Diese ungewöhnliche Kombination macht Freiburg zu einem der interessantesten Wetterstandorte Deutschlands.
aktuelles Wetterradar Freiburg
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
powered by wetteronline.de
Wie ist das Wetter in Freiburg?
Sonnenschein in Freiburg
So oft scheint in Freiburg die Sonne:
Mit einem langjährigen Mittel von 1.783 Sonnenstunden untermauert Freiburg seinen Ruf als Sonnenstadt — der Vorsprung von gut 160 Stunden gegenüber dem Bundesschnitt (rund 1.615 h) ist einer der größten unter den deutschen Großstädten. Die Jahreswerte streuen breit, von etwa 1.460 Stunden in wolkenreichen bis über 2.070 Stunden in ausgesprochen klaren Jahren. Getragen wird die Bilanz von den häufigen Hochdrucklagen über der Oberrheinebene und den langen, warmen Sommern des Breisgaus. Zugleich sorgt die Nähe zum Schwarzwald für ein lebhaftes Wolkenspiel: Feuchte Luft, die an den Hängen aufsteigt, bildet tagsüber Quellwolken, die den Himmel rasch verändern können. Diese Mischung aus viel Sonne und dynamischer Bewölkung macht das Wolkenradar für Freiburg besonders aufschlussreich — nirgends sonst liegen strahlender Sonnenschein und aufziehende Schwarzwald-Wolken so nah beieinander.
Regen in Freiburg
So oft und so viel regnet es in Freiburg:
Mit rund 920 Millimetern im langjährigen Mittel gehört Freiburg zu den nasseren Großstädten Deutschlands und übertrifft den Bundesschnitt von 792 mm deutlich. Die Ursache ist die unmittelbare Nähe zum Schwarzwald: Trifft feuchte atlantische Luft auf dessen Westflanke, wird sie zum Aufsteigen gezwungen, kühlt ab und entlädt sich als Regen — ein klassischer Stau- oder Steigungsregen, der Freiburg deutlich feuchter macht als die trockene nördliche Rheinebene. Entsprechend groß ist die Spannweite der Jahreswerte, die von etwa 660 mm bis über 1.130 mm reicht. Die intensivsten Ereignisse gehen dabei häufig auf konvektive Sommergewitter zurück, deren Zellen sich lokal blitzschnell entwickeln — genau jene kurzlebigen, heftigen Regengüsse, für deren Verfolgung das Regenradar unverzichtbar ist.
Gewitter und Blitze in Freiburg
So oft blitzt und donnert es in Freiburg:
Die Blitzstatistik Freiburgs ist von großer Unbeständigkeit geprägt. Der langjährige Durchschnitt von 81 Einschlägen pro Jahr und die Dichte von 0,50 pro Quadratkilometer liegen unter dem Bundesschnitt (0,63/km²) — trotz der Wärme ist Freiburg also keine ausgesprochen blitzreiche Stadt. Umso deutlicher fallen die einzelnen Jahre auseinander: Die Werte reichen von 42 bis zu 145 Einschlägen, ein Verhältnis von rund 1:3,5. Einzelne konvektiv aktive Jahre heben den Höchstwert klar über das übliche Niveau, während die meisten Jahre ruhiger verlaufen. Ausschlaggebend sind die großräumigen Wetterlagen, die entscheiden, wie oft feuchtwarme Luftmassen über dem Rheintal und am Schwarzwaldrand für Gewitter sorgen. Für Beobachter zählt daher weniger der Durchschnitt als die wenigen kräftigen Gewittertage — und für die ist das Gewitterradar das richtige Werkzeug.
Temperaturen in Freiburg
So warm und kalt ist es in Freiburg:
Der Temperaturverlauf bestätigt Freiburgs Spitzenstellung eindrucksvoll: Im langjährigen Mittel liegt die Jahrestemperatur bei 11,4 °C — so hoch wie in kaum einer anderen deutschen Großstadt und mehr als zwei Grad über dem Bundesschnitt von 9,1 °C. Die Jahre bewegen sich zwischen 9,8 °C in den kühlsten und 12,9 °C in den wärmsten Jahren, wobei sich der Schwerpunkt über die Jahrzehnte spürbar nach oben verschoben hat. Verantwortlich ist das Zusammenspiel aus geschützter Lage am Fuß des Schwarzwaldes, der wärmenden Wirkung der Oberrheinebene und dem städtischen Wärmeinseleffekt. Selbst in kühleren Jahren bleibt Freiburg damit klar über dem deutschen Durchschnitt — ein Muster, das sich im Wetterradar Jahr für Jahr wiederholt und die Stadt zur wärmsten Adresse der Republik macht.




