Wetterradar Erlangen
Erlangen liegt im Regnitztal zwischen Nürnberg und Forchheim, an der Nahtstelle von Mittelfränkischem Becken und Fränkischer Schweiz — die planmäßig angelegte Hugenottenstadt und heutige Universitäts- und Siemens-Stadt teilt das trockene, milde Beckenklima ihrer Nachbarn. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei rund 9,6 °C und damit etwa ein halbes Grad über dem bundesweiten Mittel von 9,1 °C. Das aktuelle Wettergeschehen zeigt das Wetterradar in Echtzeit; die überregionale Einordnung liefert das Wetterradar für Bayern.
Prägend ist die Trockenheit des Beckens: Der Niederschlag fällt mit rund 630 Millimetern pro Jahr deutlich unter dem Bundesschnitt aus, während die Sonnenscheindauer mit etwa 1.746 Stunden spürbar über dem Durchschnitt liegt. Weil Erlangen mit dem direkt südlich angrenzenden Fürth auf dieselbe Referenzreihe des Ballungsraums zurückgeht, entsprechen diese Klimawerte exakt den Fürther Zahlen — ein Beleg dafür, wie einheitlich das Klima im Städtedreieck ist.
aktuelles Wetterradar Erlangen
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Wie ist das Wetter in Erlangen?
Sonnenschein in Erlangen
So oft scheint in Erlangen die Sonne:
Mit einem langjährigen Mittel von 1.746 Sonnenstunden zählt Erlangen zu den sonnenreicheren Großstädten Deutschlands und übertrifft den Bundesschnitt (etwa 1.633 h) um rund sieben Prozent. Die einzelnen Jahre streuen breit, von etwa 1.460 Stunden in wolkenreichen bis über 2.180 Stunden in ausgesprochen klaren Jahren. Getragen wird die gute Bilanz vom trockenen Beckenklima: Weil im Regenschatten der umliegenden Höhen weniger Wolken und Niederschlag fallen, kommt häufiger die Sonne durch — Sonnenscheindauer und Niederschlagsarmut hängen hier unmittelbar zusammen. Wie bei Temperatur und Niederschlag beruht die Sonnenscheinreihe auf der gemeinsamen Referenz des Ballungsraums und ist mit Fürth deckungsgleich. Im Winterhalbjahr kann sich allerdings zäher Nebel im Tal festsetzen und die Sonnenausbeute der dunklen Monate dämpfen. Diese Kombination macht das Wolkenradar für Erlangen aufschlussreich.
Regen in Erlangen
So oft und so viel regnet es in Erlangen:
Mit rund 630 Millimetern im langjährigen Mittel gehört Erlangen zu den trockeneren Großstädten Deutschlands und liegt etwa 21 Prozent unter dem Bundesschnitt (rund 800 mm). Ursache ist die Regenschattenlage im Mittelfränkischen Becken, das von Höhenzügen umgeben ist, an denen sich feuchte Luft abregnet, bevor sie die Stadt erreicht. Die Spannweite der Jahreswerte reicht von etwa 410 mm in extrem trockenen bis über 900 mm in nassen Jahren. Weil großflächiger Landregen hier vergleichsweise selten ist, stammt ein hoher Anteil der Jahressumme aus konvektiven Sommergewittern, deren Zellen sich rasch aufbauen und lokal begrenzt niedergehen — genau die Ereignisse, die sich mit dem Regenradar am zuverlässigsten verfolgen lassen. Die Niederschlagswerte entsprechen denen des direkt benachbarten Fürth, da beide Städte auf dieselbe Referenzreihe des Ballungsraums zurückgehen.
Gewitter und Blitze in Erlangen
So oft blitzt und donnert es in Erlangen:
Die Blitzstatistik ist der einzige Datensatz, der Erlangen von seinen Nachbarn unterscheidet: Mit 48 Einschlägen pro Jahr und einer Dichte von 0,60 pro Quadratkilometer liegt die Stadt knapp unter dem Bundesschnitt (0,64/km²) — ein Faktor von rund 0,9. Das ähnelt dem direkt benachbarten Fürth und dem etwas höher liegenden Nürnberg: Der gesamte Ballungsraum ist beim Blitz ein moderater Standort, weit entfernt von den Werten südbayerischer Städte. Auffällig ist die enorme Streuung: Die Werte reichen von nur 9 Einschlägen in einem sehr ruhigen bis zu 80 im aktivsten Jahr. Einzelne konvektiv aktive Sommer heben den Höchstwert über das übliche Niveau, während andere Jahre unauffällig verlaufen. Für Beobachter bleibt das Gewitterradar damit gerade an schwülen Sommertagen ein nützliches Instrument, um heranziehende Zellen früh zu erkennen.
Temperaturen in Erlangen
So warm und kalt ist es in Erlangen:
Die Temperaturreihe von 1975 bis 2025 zeigt für Erlangen ein Jahresmittel von rund 9,6 °C — etwa ein halbes Grad über dem deutschen Durchschnitt von 9,1 °C. Die einzelnen Jahre reichen von kühlen 7,5 °C bis zu 11,4 °C, mit einem klar steigenden Trend: Die wärmsten Jahre der gesamten Reihe liegen allesamt im jüngsten Jahrzehnt. Da die Werte auf der gemeinsamen Referenzreihe des Ballungsraums Nürnberg–Fürth–Erlangen beruhen, sind sie mit den Fürther Daten deckungsgleich. Charakteristisch für das Mittelfränkische Becken ist die kontinentale Prägung — warme, trockene Sommer stehen kühlen Nächten und mitunter kalten Wintern gegenüber, wenn sich Kaltluft im Regnitztal sammelt. Im Wetterradar lässt sich dieses trockene, sonnenbetonte Beckenklima Tag für Tag verfolgen.




