Gewitterradar Rostock
Gewitter sind an der Ostseeküste seltener und meist schwächer als im wärmeren Binnenland, was Rostock zu einer der gewitterärmeren Städte im bisherigen Vergleich macht. Wer dennoch wissen möchte, ob sich gerade eine Zelle über der Warnow-Mündung zusammenbraut, findet im Gewitterradar die zuverlässige Vorwarnung; die überregionale Einordnung liefert das Gewitterradar für Mecklenburg-Vorpommern. Im Mittel der Jahre 2015 bis 2025 registrierten Messsysteme rund 72 Blitzeinschläge pro Jahr im Stadtgebiet, bei einer Blitzdichte von 0,40 Einschlägen pro Quadratkilometer — deutlich unter dem deutschen Referenzwert von 0,64.
Ein Blick auf die Einzeljahre zeigt allerdings einen auffälligen Ausreißer: 2019 wurden mit 287 Einschlägen und einer Dichte von 1,62 pro Quadratkilometer weit mehr Blitze registriert als in jedem anderen Jahr der Reihe — mehr als das Vierfache des langjährigen Mittels. (Rechnet man dieses eine außergewöhnliche Jahr heraus, liegt die durchschnittliche Blitzdichte der übrigen zehn Jahre bei nur rund 0,28 pro Quadratkilometer, was Rostocks insgesamt gewitterarmen Charakter noch deutlicher unterstreicht.) Ein guter Beobachtungspunkt für heranziehende Gewitterzellen über der Ostsee ist der Leuchtturm von Warnemünde, von dem aus sich der Blick weit über das offene Wasser öffnet — während das Gewitterradar zeitgleich zeigt, aus welcher Richtung sich eine Zelle nähert.
Gewitterradar Rostock
Das Gewitterradar zeigt Ihnen aktuelle Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Gewitter wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren.
Schwache Gewitter:
🔵 Blau & 🟢 Grün = schwacher Niederschlag
Mäßige Gewitter:
🟡 Gelb & 🟠 Orange = mäßiger Niederschlag
Starke Gewitter (Unwetterrisiko):
🔴 Rot & 🟣 Violett = sehr starker Niederschlag – Vorsicht ist geboten!
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine ⚡ Blitz-Symbole, die einzelne Blitzeinschläge in Echtzeit anzeigen. Sie erscheinen als kurzes, weißes Aufblitzen.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. So erkennen Sie die Zugrichtung und können abschätzen, wohin das Gewitter weiter zieht.
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Blitzradar Rostock
Das Blitzradar zeigt Ihnen die aktuellen Blitzeinschläge auf einer Karte. Die Farben kennzeichnen das Alter der erfassten Blitze.
Aktuelle Blitze:
⚪ = Blitze der letzten 20 Minuten (aktuell)
Ältere Blitze:
🟠 Orange & Rot = Blitze vor 20–80 Minuten
🔴 Dunkelrot = Blitze vor 1–2 Stunden
Reine Blitzaktivität:
Im Gegensatz zum Gewitterradar zeigt das Blitzradar nur die Blitzeinschläge selbst – nicht die Niederschlagsmenge. So sehen Sie exakt, wo die elektrische Aktivität am höchsten ist.
Tipp:
Nutzen Sie Gewitterradar und Blitzradar zusammen – das Gewitterradar zeigt die Niederschläge, das Blitzradar die Blitzaktivität. Beide zusammen geben Ihnen ein optimales Bild der aktuellen Gewittersituation.
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So oft blitzt und donnert es in Rostock:
Über den vollständigen Zeitraum 2015 bis 2025 lag die Blitzdichte in Rostock im Mittel bei 0,40 Einschlägen pro Quadratkilometer, ein Faktor von 0,63 gegenüber dem deutschen Referenzwert von 0,64 — Rostock liegt damit klar unter dem Bundesschnitt, was zur allgemein geringeren Gewitterneigung an der Ostseeküste passt. Die Jahreswerte schwanken zwischen 0,14 im ruhigsten und 1,62 im aktivsten Jahr der Reihe. Das Jahr 2019 sticht dabei deutlich heraus: Mit 287 Einschlägen und einer Dichte von 1,62 pro Quadratkilometer lag es weit über allen anderen Jahren und war auch bundesweit ein auffällig gewitterreiches Jahr — plausibel als statistischer Einzelausreißer und nicht als Trendwende zu werten. Ohne dieses eine Jahr liegt die durchschnittliche Blitzdichte der übrigen zehn Jahre bei rund 0,28 pro Quadratkilometer, ein Faktor von nur 0,44 gegenüber dem Bundeswert — ein Hinweis darauf, dass Rostocks typisches Gewitteraufkommen tendenziell noch niedriger liegt, als es der reine Elf-Jahres-Schnitt zeigt. Für die aktuelle Lage über der Hansestadt bleibt das Gewitterradar das zuverlässigste Werkzeug, da es einzelne Zellen in Echtzeit erfasst statt eines langjährigen Mittelwerts.



