Gewitterradar Hamburg
Sie interessieren sich dafür, wo in Hamburg ein Gewitter ist oder wo ein Blitz eigeschlagen ist? Dann sollten Sie nun das Gewitterradar Hamburg genau ansehen! Mit Hilfe dieses Gewitterradars sehen Sie sofort, ob in Ihrem Gebiet ein Gewitter herrscht oder in der Umgebung Blitzeinschläge stattfanden. Wenn zum jetzigen Zeitpunkt die Möglichkeit eines Gewitters besteht, gibt Ihnen das Radar eine gute Vorstellung über die Wetterlage in der Hansestadt.
Das nun folgende Gewitterradar für die Hansestadt gibt Ihnen einen guten Einblick über die Gewitter und die daraus resultierenden Niederschläge. Neben dem Gewitterradar folgt auch das Blitzradar Hamburg. Während Sie Regen- und Niederschlagsinformationen hauptsächlich mit Gewitterradar finden, liefert das Blitzradar Hamburg genauere Details über die Blitzeinschläge in der Region. Wenn Sie beide Radarkarten verwenden, dann können Sie sehr gut Gewitter und deren Zugrichtung vorhersagen.
Gewitterradar Hamburg
Das Gewitterradar zeigt Ihnen aktuelle Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Gewitter wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren.
Schwache Gewitter:
🔵 Blau & 🟢 Grün = schwacher Niederschlag
Mäßige Gewitter:
🟡 Gelb & 🟠 Orange = mäßiger Niederschlag
Starke Gewitter (Unwetterrisiko):
🔴 Rot & 🟣 Violett = sehr starker Niederschlag – Vorsicht ist geboten!
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine ⚡ Blitz-Symbole, die einzelne Blitzeinschläge in Echtzeit anzeigen. Sie erscheinen als kurzes, weißes Aufblitzen.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. So erkennen Sie die Zugrichtung und können abschätzen, wohin das Gewitter weiter zieht.
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Blitzradar Hamburg
Das Blitzradar zeigt Ihnen die aktuellen Blitzeinschläge auf einer Karte. Die Farben kennzeichnen das Alter der erfassten Blitze.
Aktuelle Blitze:
⚪ = Blitze der letzten 20 Minuten (aktuell)
Ältere Blitze:
🟠 Orange & Rot = Blitze vor 20–80 Minuten
🔴 Dunkelrot = Blitze vor 1–2 Stunden
Reine Blitzaktivität:
Im Gegensatz zum Gewitterradar zeigt das Blitzradar nur die Blitzeinschläge selbst – nicht die Niederschlagsmenge. So sehen Sie exakt, wo die elektrische Aktivität am höchsten ist.
Tipp:
Nutzen Sie Gewitterradar und Blitzradar zusammen – das Gewitterradar zeigt die Niederschläge, das Blitzradar die Blitzaktivität. Beide zusammen geben Ihnen ein optimales Bild der aktuellen Gewittersituation.
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Wie häufig entstehen Gewitter in Hamburg? Und wo blitzt es am intensivsten?
Hamburg ist eine maritime Großstadt – geprägt von der Nähe zur Nordsee, der Elbe und dem feuchten Seewind. Das hat unmittelbare Folgen für die Gewitterentwicklung: Die Hansestadt gehört zu den blitzärmsten Metropolen Deutschlands. Die zehnjährige Statistik (2015–2025) zeigt durchschnittlich etwa 550 Blitzeinschläge pro Jahr – deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von rund 20.000 Blitzen pro Mio. km² und Jahr. Die maritime Grenzschicht über der Nordsee führt zu stabiler Luftschichtung, die Konvektion hemmt. Gewitter entstehen hier seltener und in geringerer Intensität als in kontinentalen Regionen.
Die wenigen Gewitter, die Hamburg heimsuchen, entstehen typischerweise unter drei Bedingungen: Erstens, wenn kalte Luftmassen aus dem Norden eintreffen und über das wärmere Meerwasser greifen – oft im Frühjahr oder Herbst. Zweitens, wenn atlantische Tiefdruckgebiete großflächige Regenlinien bringen, die auch Hamburg erfassen. Und drittens, bei thermischer Konvektion an besonders warmen Sommertagen, wenn die Stadtoberfläche die instabile Luftschicht erzeugt. Doch insgesamt: Hamburg genießt ein blitzarmes Privileg.
Für Gewitterbeobachter und Himmelsfreunde bietet Hamburg dennoch großartige Aussichtspunkte. Der Michel (St. Michaeliskirche) mit seinem 132 Meter hohen Turm und der Aussichtsplattform in 106 Metern Höhe ist seit über 350 Jahren das ikonische Wahrzeichen der Stadt. Von hier oben hat man einen perfekten 360-Grad-Blick über die Elbe, den Hafen und das Stadtgebiet – ideal, um heranziehende Gewitterfronten zu erkennen. Der Fernsehturm (Heinrich-Hertz-Turm, „Tele-Michel“) mit 279 Metern Höhe ist Hamburgs höchstes Bauwerk; die Aussichtsplattform war lange geschlossen, soll aber ab 2026 mit einer 130-Meter-Plattform wiedereröffnet werden. Die Elbphilharmonie mit ihrer kostenlosen Plaza in 37 Metern Höhe bietet einen modernen Aussichtspunkt mit Hafenblick – perfekt für spontane Gewitterverfolgung von dieser architektonischen Ikone aus.
Interessanterweise zeigen die Blitzstatistiken der letzten Jahre, dass Hamburg und sein Umland auf einem stabilen, niedrigen Niveau bleiben – selbst in vermeintlich aktiven Jahren wie 2016 oder 2020 übersteigen die Zahlen 1.000 Blitze kaum. Das ist nicht nur eine Sache des Wetters, sondern auch der geografischen Lage: Umgeben von Wasser, exponiert gegenüber stabilen Meeresluftmassen und von Tiefs in der Regel „überfahren“ statt durchdrungen, bleibt die Hansestadt eine Insel der Ruhe im deutschen Gewittergeschehen.



