Wetterradar Krefeld
Krefeld liegt am linken Niederrhein, wenige Kilometer westlich des Stroms, auf einer flachen Terrasse zwischen Rheinaue und der offenen Ebene Richtung Maas. Zwei Jahrhunderte lang lebte die Stadt von der Seide: Die Hausweber der Familie von der Leyen machten sie so wohlhabend, dass sie bis heute Samt- und Seidenstadt heißt, und der barocke Ring aus vier Wällen um die Innenstadt stammt aus jener Zeit. Später kamen die Villen der Fabrikanten hinzu, darunter die beiden Häuser Lange und Esters, die Mies van der Rohe hier baute – heute Ausstellungsräume, damals Wohnhäuser mit Blick ins Grüne.
Wie sich Wolken und Fronten gerade über der Stadt und der Rheinebene bewegen, zeigt das Wetterradar; die überregionale Einordnung liefert das Wetterradar für Nordrhein-Westfalen. Kurzfristige Entwicklungen lassen sich über das Regenradar und das Gewitterradar für Krefeld verfolgen. Rheinabwärts liegt in gut 20 Kilometern Duisburg, südöstlich auf der anderen Rheinseite Düsseldorf.
aktuelles Wetterradar Krefeld
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Wie ist das Wetter in Krefeld?
Sonnenschein in Krefeld
So oft scheint in Krefeld die Sonne:
Über den vollständigen Zeitraum 1975 bis 2025 (51 Jahre, ohne Lücke) lag die Sonnenscheindauer in Nordrhein-Westfalen im Mittel bei 1.545,4 Stunden pro Jahr, während Deutschland bei rund 1.635,4 Stunden lag – ein Rückstand von rund 90 Stunden bzw. 5,5 Prozent. Die Jahreswerte reichten von 1.233,9 Stunden im sonnenärmsten Jahr 1981 bis 1.984,0 Stunden im sonnigsten Jahr 2022. Dieser Wert beschreibt die Landesebene und ist ausdrücklich kein Krefelder Stadtwert; für die Stadt selbst liegt in dieser Kategorie kein einziger Messwert vor.
Regen in Krefeld
So oft und so viel regnet es in Krefeld:
Zwischen 2005 und 2024 fielen in Krefeld im Mittel 739,10 mm Niederschlag pro Jahr; für die Jahre 2012, 2015 und 2025 liegen keine Werte vor, sodass 18 Einzeljahre eingehen. Gegenüber dem deutschen Durchschnitt von 786,14 mm in denselben Jahren ist das ein Minus von 47,04 mm bzw. 6,0 Prozent – die Stadt liegt also spürbar unter dem Bundesniveau, was zur Lage in der Ebene ohne Staueffekte passt. Die Jahressummen schwankten erheblich: von 507,0 mm im trockensten Jahr 2018 bis 991,1 mm im nassesten Jahr 2023.
Gewitter und Blitze in Krefeld
So oft blitzt und donnert es in Krefeld:
Zwischen 2015 und 2025 registrierte Krefeld im Mittel 75 Einschläge pro Jahr, was einer Blitzdichte von 0,56 Einschlägen pro Quadratkilometer entspricht – gegenüber dem Bundesschnitt desselben Zeitraums von 0,63/km² ein Rückstand von 11,7 Prozent bzw. ein Faktor von 0,87 gegenüber der festen Referenz von 0,64/km². Deutlich aus der Reihe fällt 2016 mit 1,22/km²: Bundesweit lag dieses Jahr mit 0,70/km² im Mittelfeld, die Krefelder Spitze ist also eine lokale Häufung und nicht Ausdruck eines allgemein gewitterreichen Sommers. Ohne 2016 sinkt der Faktor auf 0,77. Am ruhigsten verlief 2020 mit lediglich 0,08/km² – in jenem Jahr wurden im gesamten Stadtgebiet nur elf Einschläge registriert.
Temperaturen in Krefeld
So warm und kalt ist es in Krefeld:
Die DWD-Reihe für Krefeld setzt 2005 ein; für 2006 sowie für 2015 liegen keine Werte vor, sodass 19 Einzeljahre in die Auswertung eingehen. In diesen Jahren lag die Jahresdurchschnittstemperatur bei 11,28 °C, während Deutschland im selben Zeitraum bei 9,73 °C lag – ein Plus von 1,55 Grad bzw. 16,0 Prozent und damit ein sehr deutlicher Wärmeüberschuss gegenüber dem Bundesdurchschnitt. Die Jahreswerte reichten von 9,4 °C im kühlsten Jahr 2010 bis 12,3 °C im wärmsten Jahr 2023. Zur Einordnung: Weil die Reihe erst 2005 beginnt, beschreibt sie ausschließlich die zurückliegenden zwei Jahrzehnte und nicht die kühleren Jahrzehnte davor.




