Wetterradar Göttingen
Göttingen liegt im Leinetal am Rand des Göttinger Walds und ist als traditionsreiche Universitätsstadt mit der Georg-August-Universität weit über die Region hinaus bekannt. Im Mittel der vorliegenden Jahre liegt die Jahresdurchschnittstemperatur bei rund 9,4 °C und damit leicht über dem deutschen Durchschnitt im selben Zeitraum. Wie sich Wolken und Fronten gerade über der Altstadt und dem Leinetal bewegen, zeigt das Wetterradar in Echtzeit; die überregionale Einordnung liefert das Wetterradar für Niedersachsen.
Damit liegt Göttingen näher am Bundesschnitt als die nördlicher gelegenen Niedersachsen-Städte Hannover und Braunschweig, die beide einen deutlich stärkeren Wärmeüberschuss gegenüber Deutschland aufweisen. Wer den Wetterverlauf über dem Gänseliesel-Brunnen am historischen Rathaus live verfolgen möchte, findet im Wetterradar die zuverlässigste aktuelle Momentaufnahme.
aktuelles Wetterradar Göttingen
Das Wetterradar von wetteronline.de zeigt Ihnen aktuelle Niederschläge und Gewitter auf einer Karte. Die Stärke der Niederschläge wird durch Farben angezeigt, die auf der Niederschlagsintensität basieren:
Schwache Niederschläge:
Hellblaue Färbung
Mäßige Niederschläge:
Dunkelblaue Färbung
Starke Niederschläge
Dunkelviolette Färbung
Sehr starke Niederschläge (Hagel): Hellviolette Färbung
Blitzeinschläge:
Auf der Karte sehen Sie kleine Kreissymbole.
Je größer diese gelben Kreise sind, umso mehr Blitzeinschläge haben Sie in diesem Gebiet.
Orangene Kreise stellen außerordenlich viele Blitzeinschläge in einem kleinen Gebiet dar.
Aktuelle Blitzeinschläge werden durch gelbe Kreise mit roten Umrandungen dargestellt.
Zeitlicher Verlauf verfolgen:
Klicken Sie auf das Cursor-Symbol unten rechts in der Kartenleiste, um den zeitlichen Verlauf der letzten Stunden und Minuten zu sehen. Unten links können Sie das Wetterradar außerdem für heute, morgen oder die nächsten Tage einstellen.
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Wie ist das Wetter in Göttingen?
Sonnenschein in Göttingen
So oft scheint in Göttingen die Sonne:
Im Mittel der Jahre 1975 bis 2025 (ohne 1998, für das kein Wert vorliegt) kommt Göttingen auf rund 1.522 Sonnenstunden pro Jahr, während Deutschland im selben Zeitraum im Mittel bei etwa 1.639 Stunden lag — ein Rückstand von rund 118 Stunden beziehungsweise 7,2 Prozent, der stärkste Sonnenrückstand unter den bisherigen Niedersachsen-Städten. Die Jahreswerte reichen von 1.218 Sonnenstunden im sonnenärmsten Jahr 1987 bis 1.947 Stunden im sonnigsten Jahr 2003. Diese unterdurchschnittliche Sonnenausbeute erklärt sich durch die Tallage zwischen den bewaldeten Höhenzügen von Harz und Solling, wo häufiger Nebel und Hochnebel die Sonneneinstrahlung dämpfen als in offeneren Lagen. Das Wolkenradar bleibt das verlässlichste Werkzeug, um die tatsächliche Bewölkungssituation über der Stadt in Echtzeit zu verfolgen.
Regen in Göttingen
So oft und so viel regnet es in Göttingen:
Mit rund 627 Millimetern im Mittel des Zeitraums 1975 bis 2025 (ohne 2020, 2023 und 2024, für die keine Werte vorliegen) liegt Göttingen etwa 21 Prozent unter dem deutschen Durchschnitt von rund 788 Millimetern im selben Zeitraum. Die Jahressummen streuen zwischen 430 Millimetern im trockensten Jahr 2018 und 1.043 Millimetern im nassesten Jahr 1981 — eine der größeren Schwankungsbreiten unter den Niedersachsen-Städten im Projekt. Diese ausgeprägte Trockenheit passt zur Lage im Leeschatten des Harzes und des Sollings, wo Tiefausläufer oft schon abgeregnet haben, bevor sie das Leinetal erreichen. Für die aktuelle Lage über der Stadt bleibt das Regenradar das verlässlichste Werkzeug, um Schauer in Echtzeit zu verfolgen.
Gewitter und Blitze in Göttingen
So oft blitzt und donnert es in Göttingen:
Über den Zeitraum 2015 bis 2025 lag die Blitzdichte im Landkreis Göttingen im Mittel bei 0,53 Einschlägen pro Quadratkilometer, während Deutschland im selben Zeitraum bei rund 0,63 lag — ein Rückstand von knapp 17 Prozent beziehungsweise ein Faktor von 0,83 gegenüber der festen Bundesreferenz von 0,64. Die Jahre schwankten zwischen 0,17 im ruhigsten Jahr 2022 und 1,20 im aktivsten Jahr 2015; auch 2023 lag mit 1,09 deutlich über dem Mittel. Beide Jahre lassen sich als überdurchschnittlich gewitterreiche Jahre bundesweit einordnen und nicht als lokale Besonderheit des Landkreises — rechnet man sie heraus, liegt die Blitzdichte der übrigen Jahre noch klarer unter dem Bundesschnitt. Da für Göttingen selbst kein Stadtkreis-Wert vorliegt, lässt sich nicht sagen, ob die Innenstadt über oder unter dem Landkreis-Mittel liegt. Für die aktuelle Zellenlage über der Stadt bleibt das Gewitterradar dennoch das zuverlässigste Werkzeug, da es kurzfristige Entwicklungen zeigt, die ein Jahresmittel naturgemäß nicht abbilden kann.
Temperaturen in Göttingen
So warm und kalt ist es in Göttingen:
Über den Zeitraum 1975 bis 2025 erreicht Göttingen eine Jahresdurchschnittstemperatur von rund 9,4 °C, während Deutschland im selben Zeitraum im Mittel bei etwa 9,1 °C lag — ein Vorsprung von rund 0,3 Grad beziehungsweise gut 3 Prozent. Die Jahreswerte reichen von 7,1 °C im kühlsten Jahr 1996 bis 11,0 °C im wärmsten Jahr 2024, die Reihe ist über alle 51 Jahre lückenlos. Damit fällt der Wärmeüberschuss in Göttingen deutlich moderater aus als in den nördlicheren Niedersachsen-Städten Hannover und Braunschweig, die beide einen Vorsprung von über 7 Prozent gegenüber demselben DE-Zeitraum aufweisen — ein Hinweis darauf, dass die Lage im Leinetal weniger stark von städtischen Wärmeinseleffekten geprägt ist. Im Wetterradar zeigt sich die Tallage vor allem bei windschwachen Strahlungsnächten, in denen sich kühle Luft im Leinetal sammeln kann.




